MSV Duisburg: Lieberknecht verzeiht dem Team

Fürth-Spiel vergessen

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Freitag, 15.02.2019 | 17:33
Torsten Lieberknecht vom MSV Duisburg

Mann der klaren Worte: MSV-Trainer Torsten Lieberknecht. ©Imago/Eibner

Torsten Lieberknecht hatte nach der Niederlage des MSV Duisburg gegen die SpVgg Greuther Fürth auf der Pressekonferenz deutliche Worte gefunden. Seiner Mannschaft habe die notwendige Bereitschaft gefehlt. Mit ein paar Tagen Abstand und mit Blick auf das Heimspiel gegen Union Berlin schlägt der Trainer nun versöhnliche Töne an.

Frischer ohne englische Woche?

„Ich habe das Fürth-Spiel verziehen und jetzt müssen wir an der Leistung wie gegen Darmstadt anknüpfen,“ so der 45-Jährige im Vorfeld des Union-Spiels, „Ich habe offen gesagt, dass es gegen Fürth zu wenig war. Das ist jetzt abgehakt. Ich habe gemerkt, dass die Jungs Unterstützung brauchen und jemanden, der an sie glaubt!“ 

„ Ich habe das Fürth-Spiel verziehen. ”
Torsten Lieberknecht

Als Trainer habe er seine Aufgabe daher in den letzten Tagen vor allem darin gesehen, Gespräche zu führen und das Team wieder aufzubauen. Nicht nur deshalb, sondern auch, weil sie im Gegensatz zu den letzten beiden Partien keine englische Woche hinter sich hatten, erwartet er die Spieler in einer anderen Verfassung, wenn es gegen den Tabellendritten geht. 

Wenn es gelingt, wie gegen Darmstadt über den Kampf gut in die Partie zu kommen, rechnet sich nicht nur der Trainer gegen die Hauptstädter etwas aus. Die Statistik gibt Lieberknecht recht: Die Köpenicker konnten in dieser Saison noch kein Spiel nach einem Halbzeit-Rückstand gewinnen. Früh auf das Gaspedal zu drücken könnte sich für die Zebras also lohnen.

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