MSV Duisburg: Mit stabiler Defensive zum Klassenerhalt?

Nur ein Gegentor in den letzten vier Spielen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 30.03.19 | 07:23
Torsten Lieberknecht

Hat die Defensive der Zebras wieder stabilisiert: Torsten Lieberknecht © Imago / foto2press

In der Tabelle ist der MSV Duisburg zwar mit dem gestrigen 0:0 beim FC St. Pauli nicht entscheidend vorangekommen, doch haben die Zebras mit dem vierten ungeschlagenen Spiel in Folge ihren positiven Trend fortgesetzt und im Rennen um den Klassenerhalt weiteres Selbstvertrauen getankt.

Die im Vorfeld vorhandene Befürchtung, dass das 0:6-Debakel im Testspiel beim FC Utrecht Spuren hinterlassen haben könnte, bestätigte sich am Hamburger Millerntor nicht. Vielmehr präsentierte sich der MSV, der aufgrund der abgesagten Partie gegen den 1. FC Köln 20 Tage lang kein Pflichtspiel bestritten hatte, nach einer schwierigen Anfangsphase mit mehreren Gelegenheiten für die Gastgeber vor allem defensiv sehr stabil.

Richtungsweisendes Kellerduell gegen Ingolstadt

In den letzten vier Spielen hat der MSV lediglich ein Gegentor zugelassen, nachdem es in den inklusive DFB-Pokal neun Pflichtspielen zuvor noch 24 Gegentreffer und damit im Schnitt 2,67 pro Begegnung waren.

Sportdirektor Ivica Grlic war nach dem torlosen Remis auf St. Pauli durchaus zufrieden, richtete aber zugleich auch den Blick auf das anstehende Kellerduell gegen den FC Ingolstadt: „Wir punkten seit vier Spielen kontinuierlich und wollen auch immer weiter punkten. Nächste Woche haben wir ein wichtiges Heimspiel und da sollen natürlich die drei Punkte her.“

„ Für mich hätte man den Elfmeter in der 13. Minute geben müssen. ”
Ivica Grlic

Ein wenig haderte Grlic auch mit Schiedsrichter Bastian Dankert, dessen Pfeife bei einem Handspiel von Daniel Buballa stimm geblieben war: „Für mich hätte man den Elfmeter in der 13. Minute geben müssen.“

Torwart Felix Wiedwald und Lukas Fröde, der nach abgesessener Sperre ins defensive Mittelfeld zurückkehrte und sich beim Spielaufbau auffällig oft zwischen die Innenverteidiger fallen ließ, ließen derweil auf der vereinseigenen Webseite auch das ausbaufähige Offensivspiel nicht unerwähnt. Um gegen Ingolstadt den erhofften Befreiungsschlag landen zu können, wird sich der MSV im Spiel nach vorne steigern müssen.

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