MSV Duisburg: Warmer Geldregen dank Richard Sukuta-Pasu?

Borys Tashchy fehlt noch länger

Richard Sukuta-Pasu im Zweikampf mit Anthony Losilla

Auf dem Sprung: Richard Sukuta-Pasu will den MSV verlassen. ©Imago/Revierfoto

Am heutigen Samstag ist mit dem FC Ingolstadt (beim FC St. Pauli) und dem SV Sandhausen (beim 1. FC Köln) erst einmal die Konkurrenz des MSV Duisburg im Einsatz, der natürlich darauf hofft, dass die Rivalen im Abstiegskampf auswärts nicht punkten. Letztlich können sich die Zebras aber nur dann noch retten, wenn beginnend mit dem morgigen Auftritt bei Erzgebirge Aue die eigenen Spiele gewonnen werden.

Sicher nicht dabei sein werden dann zwei Angreifer, allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Der bereits seit November mit einem Sehnenanriss fehlende Borys Tashchy wird nach einem Rückschlag vermutlich in dieser Saison gar nicht mehr zur Verfügung stehen.

Borys wird wahrscheinlich komplett für den Rest der Saison ausfallen. (Torsten Lieberknecht)

Trainer Torsten Lieberknecht gab auf der Pressekonferenz am gestrigen Freitag bekannt, dass beim ukrainischen Stürmer die alte Verletzung wieder aufgebrochen ist: „Die Ärzte hatten Borys grünes Licht gegeben. Nur leider hat er sich jetzt wieder an der gleichen Stelle verletzt, sodass er wahrscheinlich komplett für den Rest der Saison ausfallen wird. Das tut mir am meisten für ihn selbst leid, da er heiß war, der Mannschaft zu helfen.“

Sukuta-Pasu nach China oder Polen?

Unterdessen wird der erst im vergangenen Sommer vom SV Sandhausen gekommene Richard Sukuta-Pasu den MSV nach 14 Zweitliga-Spielen (ein Tor) wohl schon wieder verlassen. „Er hat uns vor rund zwei Wochen mitgeteilt, dass er ein lukratives Angebot erhalten hat und deshalb gerne wechseln möchte. Ich halte es so, dass wir Reisende nicht aufhalten“, erklärte Lieberknecht in Bezug auf den 28-Jährigen.

Ich halte es so, dass wir Reisende nicht aufhalten. (Torsten Lieberknecht)

Weil Sukuta-Pasu noch einen Vertrag bis 2020 besitzt, winkt dem MSV aber immerhin eine ordentliche Ablöse. Gegenüber Bild wollte sich Sportdirektor Ivica Grlic nicht näher zum möglichen Abgang Sukuta-Pasus äußern, verriet aber zumindest, dass die Verhandlungen laufen.

Dem Vernehmen nach soll das vorliegende Angebot aus China stammen, wobei Sukuta-Pasu laut dem polnischen Portal gol24.pl auch bei Wisla Krakau ein Thema sein soll. Sowohl nach Polen als auch nach China sind noch bis Ende Februar Wechsel möglich.

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