MSV Duisburg: Zukunft von Kingsley Onuegbu noch offen

Angreifer vor Bewährungschance

Kingsley Onuegbu

Sein Vertrag läuft aus: Kingsley Onuegbu © Imago / Eibner

Bei den beiden jüngsten Niederlagen bei Holstein Kiel (0:5) und gegen Fortuna Düsseldorf (1:2) ist dem MSV Duisburg schmerzlich vor Augen geführt worden, dass die Bäume eben doch noch nicht in den Himmel wachsen. Unbestritten spielt die Mannschaft von Trainer Ilia Gruev für einen Aufsteiger eine sehr gute Saison, doch um Platz drei in Angriff nehmen zu können, reicht es letztlich wohl noch nicht.

Auch deshalb nicht, weil Ausfälle der halben Viererkette wie in Kiel nicht kompensiert werden können und der Kader in der Spitze, vor allem aber in der Breite nicht ausreichend besetzt ist. Letzteres gilt insbesondere für den Angriff. Nach dem Abgang von Simon Brandstetter im Winter zum SV Wehen Wiesbaden stehen nur noch drei Stürmer zur Auswahl.

Iljutcenko fehlt gelbgesperrt

Stanislav Iljutcenko und Borys Tashchy haben sich mit ihren Leistungen einen Vorsprung gegenüber Kingsley Onuegbu erarbeitet, der 18 seiner 23 Saisoneinsätze als Joker bestritten hat.

Am Sonntag bei Eintracht Braunschweig, einer für den MSV durchaus richtungsweisenden Partie, erhält Onuegbu nun aber voraussichtlich wieder eine Chance von Anfang an. Weil sich neben Sechser Lukas Fröde auch Iljutcenko eine Gelbsperre eingehandelt hat, dürfte der 32 Jahre alte Nigerianer neben Tashchy beginnen.

Für Onuegbu ist der wahrscheinliche Startelfeinsatz auch eine Chance, um Werbung in eigener Sache zu betreiben. Denn nach dann fünf Jahren in Duisburg läuft der Vertrag des Publikumslieblings nach jetzigem Stand im Sommer aus.

Und ob Onuegbu ein neues Angebot unterbreitet wird, ist im Moment nicht sicher, zumal sich der MSV im Angriff auf jeden Fall verstärken wird. Mit einer guten Leistung in Braunschweig könnte der „King“ seine Karten allerdings verbessern.

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