MSV Duisburg: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2017/18

Wer hat eingeschlagen, wer nicht?

Moritz Stoppelkamp im Trikot der Zebras. Bislang zeigte er starke Leistungen beim MSV

Wichtiger Eckpfeiler: Stoppelkamp überzeugt in Duisburg. ©Imago/Sven Simon

Der MSV Duisburg rangiert mit 16 Punkten aktuell auf Rang zwölf der Tabelle und will nach Jahren des Auf und Ab wieder ein feste Größe in der zweiten Liga werden. Angesichts der jüngsten Ergebnisse stimmt derzeit die Richtung, die Duisburger sind seit vier Partien ungeschlagen. Welchen Beitrag konnte die Neuzugänge daran bislang leisten? Liga-Zwei.de gibt einen Überblick:

Moritz Stoppelkamp
Der gebürtige Duisburger ist ein echter Gewinn für den MSV. Stoppelkamp, der über reichlich Erstligaerfahrung verfügt, prägt das Spiel der Duisburger mit – und ist vorne auch noch brandgefährlich. Sechs Treffer sind es bereits für den 30-Jährigen Linksaußen. Stoppelkamp, so viel steht fest, ist ein Eckpfeiler im Spiel der Zebras.

Daniel Davari
Die Rolle der Nummer zwei kennt der Schlussmann bereits aus seiner Bielefelder Zeit. Dort kam er immerhin auf acht Einsätze, alle am Ende der Saison. An Mark Flekken, der den Meiderichern schon mehrere Punkte sicherte, ist allerdings aktuell kein Vorbeikommen.

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Gerrit Nauber
Als Ersatz für den langjährigen Abwehrchef Branimir Bajic war Nauber vorgesehen. Diesen Anspruch erfüllt der Innenverteidiger bislang ohne jeden Zweifel. Der 25-Jährige spielt jedenfalls eine richtig starke Saison im MSV-Dress und stand in allen 13 Saisonspielen über die vollen 90 Minuten auf dem Platz. Die erhoffte Tor-Gefahr, die Nauber in Lotte so begehrt machte, konnte er an der Wedau allerdings noch nicht zeigen.

Boris Tashchy
Der ukrainische Mittelstürmer fing vielversprechend an, traf viermal in den ersten sieben Partien. Dann aber baute Tashchy stark ab. Zwar hatte ihn ein Außenbandanriss zwischenzeitlich außer Gefecht gesetzt, doch konnte er in den jüngsten vier Partien stets von Beginn an mitspielen. Auf ein Tor aber wartet der Offensivmann seit mittlerweile sechs Spielen. Durch seinen Treffer beim 3:3 in Leverkusen konnte sich Tashchy aber wieder etwas Selbstbewusstsein holen.

Boris Tashchy am Ball für den MSV Duisburg

Zuletzt etwas nachgelassen: MSV-Angreifer Boris Tashchy ©Imago/Agentur 54 Grad

Lukas Fröde
Der nächste Gewinn für den MSV: Fröde, der von Absteiger Würzburg gekommen war, fügte sich schnell ein und ist aus dem Team nicht mehr wegzudenken. Auf der Sechs erfüllt Fröde seinen Job mit viel Leidenschaft. Einzig im Spiel gegen Bochum (1:1) fehlte Fröde gesperrt, ansonsten stand er stets über die volle Distanz auf dem Platz.

Cauly Oliveira Souza
Auf dem Flügel ist der Brasilianer beim MSV bereits unersetzbar. Von Fortuna Köln gekommen, schaffte der Mittelfeldspieler auf Anhieb den Sprung in die erste Elf der Duisburger. Souza ist beim MSV längst heimisch geworden. Zwei Tore und ein Assist sind zudem ein guter Bonus für den 22-Jährigen.

Marius Krüger
Das 19-Jährige Eigengewächs tastet sich heran, ist aber noch keine Alternative. Bislang kann Krüger noch keine Einsatzminute vorweisen.

Lukas Daschner
Einen kleinen Schritt weiter ist da der gleichaltrige Daschner. Gegen Braunschweig (0:0) feierte das Talent sein Zweitligadebüt, das allerdings auch nur eine Minute dauerte. Zuletzt stand der gebürtige Duisburger nicht mehr im Kader.

Pascal Kubina
Auch das dritte Eigengewächs soll sich zunächst einmal an die neue Umgebung gewöhnen. Der 18-Jährige mischte bislang viermal im Team der A-Junioren mit, für eine Chance im Profikader reichte es noch nicht.

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