SC Paderborn: Comeback von Sebastian Vasiliadis rückt näher

Auch Sven Michel arbeitet sich heran

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 14.11.2020 | 08:10
Sebastian Vasiliadis gegen Düsseldorf,

Sebastian Vasiliadis trainiert wieder mit seinen Kollegen. ©imago images/Laci Perenyi

Mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen hat der SC Paderborn einen mageren Saisonstart mit nur einem Zähler aus drei Partien vergessen lassen und sich bis auf den fünften Platz vorgearbeitet. Ein Grund für den Aufschwung ist sicherlich, dass Trainer Steffen Baumgart eine funktionierende Mannschaft gefunden hat, die zunächst drei Mal in Folge unverändert geblieben ist, ehe vor dem jüngsten 4:0-Sieg bei Darmstadt 98 der nach einer Verletzungspause zunächst über Joker-Einsätze herangeführte Christopher Antwi-Adjei den Vorzug vor Kai Pröger erhalten hat.

Der interne Konkurrenzkampf, dessen Ausmaß sich auch anhand der nicht für den Spieltagskader berücksichtigten Christian Strohdiek und Streli Mamba ablesen lässt, wird nun zeitnah noch weiter zunehmen. Maximilian Thalhammer benötigt nach einem Mittelfußbruch zwar noch Zeit und wird voraussichtlich erst im neuen Jahr wieder zur Verfügung stehen, doch Sven Michel und vor allem Sebastian Vasiliadis machen nach ihren Zwangspausen deutliche Fortschritte.

Vasiliadis an den ersten drei Spieltagen unter seinen Möglichkeiten

Michel absolvierte am gestrigen Freitag nach überstandenem Innenbandanriss im linken Knie zumindest das Aufwärmprogramm mit den Kollegen. Wann der Angreifer wieder komplett ins Mannschaftstraining einsteigen kann, ist aber noch offen.

Einen Schritt weiter ist Mittelfeldspieler Vasiliadis, der nach Rückenproblemen wieder voll mitmischte und vorbehaltlich möglicher Rückschläge nach der Länderspielpause am 21. November im Heimspiel gegen den FC St. Pauli zumindest im Kader stehen soll. „Wir werden in den nächsten Tagen das Pensum schrittweise erhöhen. Ich hoffe, Vasis Rücken hält“, gab sich Trainer Steffen Baumgart in der Personalie Vasiliadis gegenüber dem Westfalen Blatt allerdings noch eher zurückhaltend.

Der 23-Jährige, der im Sommer unter anderem mit Arminia Bielefeld in Verbindung gebracht wurde und der aufgrund seiner Leistungen in der vergangenen Bundesliga-Saison auch schon im Kader der griechischen Nationalmannschaft stand, wäre in Top-Form sicherlich eine Bereicherung für den SCP. Allerdings müsste sich auch Vasiliadis, der wie die gesamte Mannschaft an den ersten drei Spieltagen nicht überzeugen konnte, erst einmal wieder in die Mannschaft arbeiten, was aufgrund des zuletzt starken Mittelfeldtrios Ron Schallenberg, Julian Justvan und Svante Ingelsson kein Selbstläufer werden dürfte.