SC Paderborn: Wieder mehr Torgefahr mit Philipp Klement?

Zuletzt nur zwei Treffer in drei Spielen

Philipp Klement

Meldete sich in Aue mit einem Kurzeinsatz zurück: Philipp Klement © Imago / Jan Hübner

Mit 55 Toren stellt der SC Paderborn nach 25 Spieltagen die zweitbeste Offensive der Liga nach dem 1. FC Köln (64) und mit deutlich Vorsprung vor Holstein Kiel (46). Zuletzt allerdings ist etwas Sand ins Getriebe der ostwestfälischen Tormaschinerie geraten. In den vergangenen drei Partien seit dem spektakulären Last-Minute-Sieg gegen Köln (3:2) gelangen der Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart nur noch zwei Treffer.

Die schwächere Torausbeute in Zusammenhang mit dem Fehlen von Philipp Klement zu bringen, ist ein sicherlich nachvollziehbarer Schluss. Der mit elf Toren und sechs Vorlagen beste Scorer musste in der Halbzeit des Köln-Spiels mit einer Muskelverletzung ausgewechselt werden und kam erst am vergangenen Wochenende bei Erzgebirge Aue (1:2) zu einem 23-minütigen Comeback.

Der letzte Pass fehlt

Mit Klement auf dem Platz gelang in Aue zwar noch der Anschlusstreffer, doch die Niederlage konnte der etatmäßige Regisseur, ohne den gegen Köln ein 0:2-Rückstand in einen 3:2-Erfolg gedreht wurde, auch nicht mehr verhindern. Nichtsdestotrotz gilt Klement nun als Hoffnungsträger für die nächsten Spiele. Schon am Sonntag gegen den FC Ingolstadt könnte der 26-Jährige wieder anstelle von Marlon Ritter beginnen.

Ritter brillierte zwar nach seiner Einwechslung gegen Köln mit einer Vorlage und einem Traumtor, blieb seitdem aber ohne Torbeteiligung und konnte nicht die von Klement gewohnten Akzente setzen.

Wir bekommen aktuell den letzten Pass nicht mehr in die richtigen Schnittstellen. (Uwe Hünemeier)

„Wir bekommen aktuell den letzten Pass nicht mehr in die richtigen Schnittstellen“, bemängelte Routinier Uwe Hünemeier im Westfalen Blatt ein Problem, das Klement in Normalform sicherlich beheben kann. Nach der Zwangspause muss der Standardspezialist aber auch erst wieder richtig in Tritt kommen.

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