Sechskampf um nur zwei Plätze im Auer Angriff

Maximilian Pronichev spielt noch keine Rolle

Sören Bertram

Noch ohne Saisontor, aber dennoch wertvoll: Sören Bertram © Imago / Picture Point

Zehn Tore sind nach neun Spieltagen sicherlich kein Ruhmesblatt, doch es gibt bei Erzgebirge Aue Anlass zur Hoffnung, dass die Ausbeute vor dem gegnerischen Tor in den kommenden Wochen und Monaten gesteigert werden kann. Mut machen zum einen natürlich die Treffer der eingewechselten Emmanuel Iyoha und Dimitrij Nazarov zum jüngsten 2:1-Sieg gegen Holstein Kiel.

Zum anderen lässt aber auch der interne Konkurrenzkampf darauf hoffen, dass die Auer Offensive zulegen kann. Mit Florian Krüger, der bisher nach einem Syndesmosebandriss fehlte, steht nach der Länderspielpause ein weiterer Angreifer zur Verfügung, auf den Daniel Meyer große Stücke hält.

„Ein richtig, richtig guter Junge“, lobt der Veilchen-Coach den 19-Jährigen, der im Sommer aus dem Nachwuchs des FC Schalke 04 verpflichtet wurde, und sieht auch deshalb seine Angriffsreihe gegenüber Tag24 gut aufgestellt: „Unsere Offensivabteilung ist daher so schlecht nicht besetzt.“

Krüger wird sich freilich erst einmal hinten anstellen müssen. Gesetzt scheint derzeit Pascal Testroet, der mit drei Treffern bisher der interne Top-Torschütze ist. Gegen Kiel konnte an Testroets Seite Sören Bertram überzeugen, obwohl der Relegationsheld der vergangenen Saison noch auf seinen ersten Treffer im neuen Spieljahr wartet.

Pronichev erst einmal im Kader

Die gegen Kiel erfolgreichen Joker Nazarov und Iyoha könnten deshalb auch im Derby bei Dynamo Dresden zunächst auf die Bank müssen. Das wäre unterdessen für Maximilian Pronichev schon ein Fortschritt. Die 20 Jahre alte Leihgabe von Hertha BSC stand bisher nur am fünften Spieltag im 18er-Kader und wartet noch auf den ersten Einsatz.

Damit dürften weder Pronichev noch Hertha BSC zufrieden sein, zumal der russische Junioren-Nationalspieler mangels zweiter Mannschaft abgesehen von Testspieleinsätzen keine Spielpraxis sammeln kann. Ändert sich bis zum Winter nichts an dieser Situation, könnte eine Veränderung für alle Beteiligten Sinn ergeben.

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