SpVgg Greuther Fürth: Analyse mit Damir Buric

Trainer trotz Negativlauf auch gegen Duisburg auf der Bank

Damir Buric an der Seite von Rachid Azzouzi

Müssen die richtige Richtung wieder finden: Damir Buric (l.) und Rachid Azzouzi © Imago/Noah Wedel

Die Negativserie der SpVgg Greuther Fürth hat sich am gestrigen Samstag nicht nur verlängert, sondern ist an einem neuen Tiefpunkt angekommen. Nach zuvor fünf Spielen mit nur einem Punkt und ohne eigenes Tor kassierte das Kleeblatt beim SC Paderborn mit 0:6 die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte. Neben dem Ergebnis war vor allem die Art und Weise, wie sich die Franken präsentierten, erschreckend.

Schon nach 28 Minuten lag Fürth aussichtslos mit 0:3 zurück und erweckte in der Folge nicht den Eindruck, ein Debakel mit aller Macht verhindern zu wollen. Trainer Damir Buric war nach Schlusspfiff sichtlich mitgenommen und fand auf der vereinseigenen Webseite klare Worte.

Da muss man sich schämen. (Damir Buric)

„Wir haben sie brutal eingeladen mit mehreren Fehlern in einem kurzen Zeitraum. Und dann sind wir nicht mehr zurückgekommen. Wir haben Paderborn in die Karten gespielt. Wir müssen uns bei unseren Fans entschuldigen. Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, geht nicht, da muss man sich schämen“, so der Coach, der nach einer Innenraumsperre beim 0:1 gegen Ingolstadt auf die Bank zurückgekehrt war.

Schlüsselspiel gegen Duisburg

Wenig überraschend kam nach Spielende auch die Frage nach dem Trainer auf, der den mit nur fünf Punkten aus den letzten zehn Spielen unverkennbaren Abwärtstrend bislang nicht stoppen konnte. In der „Sportschau“ allerdings betonte Geschäftsführer Rachid Azzouzi, dass Buric kommende Woche gegen den MSV Duisburg auf der Bank sitzen wird und erstickte somit eine Trainerdiskussion für den Moment im Keim.

Allerdings kündigte Azzouzi zugleich auch eine eingehende Analyse des Auftritts von Paderborn an, sicherlich auch mit Trainer Buric. Und klar ist, dass der Druck am kommenden Samstag im Heimspiel gegen den MSV Duisburg groß ist. Im Falle einer Niederlage könnte der aktuell mit acht Punkten noch einigermaßen komfortable Vorsprung auf Rang 16 auf bis zu fünf Zähler schmelzen – und die Unruhe würde unweigerlich größer.