SpVgg Greuther Fürth: Andere Interessenten für Sebastian Heidinger

Rechtsverteidiger würde gerne bleiben

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 14.04.16 | 08:08

Auch wenn sein Abschied aus dem Rheinland schon knapp sechs Jahre zurückliegt, ist die Partie am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf für Sebastian Heidinger keine gewöhnliche. Der mittlerweile 30 Jahre alte Rechtsverteidiger trifft auf den Verein, bei dem seine Profi-Karriere begonnen hat.

Ausfall am Sonntag droht

Ob Heidinger allerdings auf dem Platz stehen wird, ist derzeit offen. Der gebürtige Unterfranke erlitt am vergangenen Wochenende im Spiel beim TSV 1860 München eine Kapselverletzung am Zeh, die derzeit kein Training zulässt. Aller Voraussicht nach wird es für Heidinger deshalb bis Sonntag wohl nicht reichen.

Seit seinem Wechsel an den Ronhof wird die Partie gegen Düsseldorf damit wohl die erste, die Heidinger verpasst. Nachdem er in der Hinserie für den 1. FC Heidenheim nur zu enttäuschenden vier Einsätzen gekommen ist, verpasste Heidinger im Fürther Trikot keine Minute und kann nicht nur wegen drei Torvorlagen in zehn Spielen auf einen starken Start bei der SpVgg zurückblicken.

Gespräche laufen

Nach seiner Ausmusterung bei RB Leipzig und dem enttäuschenden Halbjahr in Heidenheim scheint Heidinger nahe der Heimat sein Glück gefunden zu haben. Selbstverständlich ist eine Verlängerung seines zunächst nur bis zum Ende der Saison geschlossenen Vertrages aber nicht. Gegenüber dem „Kicker“ (Ausgabe 31/2016 vom 14.04.2016) bestätigte Heidinger Anfragen anderer Vereine, betonte indes auch, dass Fürth sein erster Ansprechpartner sei.

„ Ich fühle mich hier wohl und will eigentlich nicht zum dritten Mal in einem Jahr umziehen ”
Sebastian Heidinger

Sollten die Rahmenbedingungen passen, spricht aber trotz des Interesses anderer Klubs vieles für einen Verbleib in Fürth, wie Heidinger zwischen den Zeilen durchblicken ließ: „Mit meinem Berater gab es erste Gespräche. Ich fühle mich hier wohl und will eigentlich nicht zum dritten Mal in einem Jahr umziehen.“

Aus Sicht der SpVgg dürfte es derweil ohnehin außer Frage stehen, dass die Zusammenarbeit mit einem der besten Zweitliga-Außenverteidiger der letzten Monate fortgesetzt soll. Eine zeitnahe Einigung wäre keine Überraschung.