Greuther Fürth: Bitteres Ende beim Gjasula-Comeback

Regisseur meldet sich nach wochenlanger Pause zurück

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 30.01.18 | 11:15
Jurgen Gjasula

Nach vier Spielen Zwangspause wieder dabei: Jurgen Gjasula © Imago

Nach vier Spielen als Zuschauer aufgrund eines Lendenwirbelsyndroms feierte Jurgen Gjasula am gestrigen Freitag sein Comeback beim Heimspiel der SpVgg Greuther Fürth gegen den SV Sandhausen, doch die Zufriedenheit des Mittelfeldspielers hielt sich nach der Partie in Grenzen.

Gegentor in der 93. Minute

„Natürlich war es für mich ein schöner Moment endlich wieder auf dem Platz zu stehen, aber jetzt überwiegen die traurigen Gefühle“, so Gjasula, der sich nach seiner Auswechslung gerade den verdienten Applaus abgeholt hatte, als Sandhausen durch Andrew Wooten in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 1:1 ausglich.

„ Jetzt überwiegen die traurigen Gefühle. ”
Jurgen Gjasula

Für den Mittelfeldregisseur war der späte Verlust von zwei Punkten gleichbedeutend mit einer Niederlage, wie er mit einem Versprecher auf der offiziellen Vereinshomepage deutlich machte: „Es fehlen mir die Worte. Es ist einfach richtig bitter, durch eine Aktion in der Nachspielzeit dieses Spiel zu verlieren.“

Nächste Woche zum Top-Spiel nach Stuttgart

Bitter war das Unentschieden vor allem auch mit Blick auf die Tabelle, wäre das Kleeblatt mit einem Dreier doch zumindest vorübergehend auf den dritten Platz geklettert. Dementsprechend haderte auch ein insgesamt nicht unzufriedener Trainer Stefan Ruthenbeck mit dem späten Nackenschlag: „Wir wollten heute raus aus dem Mittelmaß, das hat die Mannschaft auch in der zweiten Halbzeit unter Beweis gestellt, bis zur 93. Minute.“

Nichtsdestotrotz gastiert die SpVgg am nächsten Montag zum Top-Spiel beim VfB Stuttgart. Mit einem Sieg gegen Sandhausen wären beide Teams mit 13 Punkten ins Spiel gegangen. So reist die SpVgg mit zwei Punkten Rückstand an, hofft aber natürlich mit einem Zähler Vorsprung auf die Schwaben zurückzukehren.