SpVgg Greuther Fürth: Daniel Steininger hofft auf den Durchbruch

Zwei Einsätze vor Weihnachten als Mutmacher

Daniel Steininger (r.) enteilt Felix Müller.

Kommt bislang nicht über die Joker-Rolle hinaus: Daniel Steininger (r.). ©Imago/Zink

Für die Talente aus dem eigenen Nachwuchs war das vergangene Halbjahr der SpVgg Greuther Fürth nicht das beste, abgesehen vielleicht von Maximilian Bauer, der seine ersten Schritte im Profifußball machte und bei sieben Einsätzen immerhin dreimal von Beginn an ran durfte.

Während Benedikt Kirsch und Patrick Sontheimer gar nicht zum Zug kamen, musste sich David Raum mit acht Einsätzen, davon nur einer von Anfang an, begnügen. Und Daniel Steininger kam nach vielversprechender Vorbereitung und traumhaftem Saisonstart auch nur zu sieben Spielen.

Am ersten Spieltag traf Steininger als Joker zum 3:1-Endstand gegen den SV Sandhausen, wurde an den folgenden neun Spieltagen aber nur vier weitere Male eingewechselt, ehe sich der Offensivmann beim 3:2-Sieg in Bielefeld einen Innenbandteilriss im Knie zuzog und dadurch wochenlang außer Gefecht gesetzt wurde.

Steininger als offensiver Rechtsverteidiger

Erst am 15. Dezember beim FC St. Pauli (0:2) kam Steininger zu einem gut halbstündigen Comeback. Diesem folgte im letzten Spiel vor Weihnachten, einem 0:0 im Rückspiel in Sandhausen, ein weiterer Einsatz über 35 Minuten. Allerdings auf ungewohnter Position als Rechtsverteidiger, der im 3-5-2 abgesichert von drei Innenverteidigern aber durchaus Freiräume nach vorne hatte.

Möglich, dass Steininger auf dieser Position eine Zukunft hat und künftig eher aus der Tiefe für Schwung sorgt. Am wichtigsten freilich wären für den 23-Jährigen, dessen Vertrag in Fürth noch bis 2020 läuft, regelmäßige Einsätze.

Das war ein erster Schritt in die richtige Richtung. (Daniel Steininger)

Das Comeback vor Weihnachten macht dem gebürtigen Niederbayern auf jeden Fall Mut. „Das war ein erster Schritt in die richtige Richtung. Schön, dass es noch mit zwei Einsätzen geklappt hat. Da geht man mit einem besseren Gefühl in die Winterpause“, betonte Steininger in den Fürther Nachrichten und dürfte auch deshalb die Hoffnung haben, dass der angestrebte Durchbruch im neuen Jahr gelingt.

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