SpVgg Greuther Fürth: Die Defensive macht Sorgen

14 Gegentore in fünf Spielen

Marco Caligiuri könnte von der Sperre Maximilian Bauers profitieren und in die Startelf gegen Aue rutschen. ©Imago/Zink

Nach dem Sieg über Bielefeld kletterte Fürth in der Tabelle auf den zweiten Platz. Da aus den folgenden fünf Spielen nur vier Punkte folgten, wurde das Kleeblatt bis auf Rang acht durchgereicht. Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass der Abschwung eng mit der defensiven Leistung verbunden ist.

Gerade einmal zehn Gegentreffer mussten die Fürther an den ersten zehn Spieltagen hinnehmen. Ein Wert, der sich sehen lassen kann. Doch in den letzten fünf Spielen konnte die zuvor so sattelfeste Defensive nicht an diese Zahlen anknüpfen. 14 Mal musste Torhüter Sascha Burchert in diesen Partien den Ball aus dem Netz fischen.

Umstellungen fruchten nur bedingt

Nach dem 0:4 gegen Union stellte Trainer Damir Buric um, ließ gegen Magdeburg und Köln jeweils eine Dreierkette verteidigen, die bei gegnerischem Ballbesitz zur Fünferkette wurde und so der Mannschaft defensive Stabilität verleihen sollte.

Zum Erfolg führte das jedoch nur bedingt. Gegen Magdeburg setzte sich Fürth zwar durch, musste aber erneut zwei Gegentreffer hinnehmen. Gegen Köln waren es dann wieder deren vier. Ob er im kommenden Heimspiel gegen Aue wieder auf eine Viererkette umstellt oder nicht, personell muss Buric ohnehin umplanen.

Chance für Caligiuri?

Linksverteidiger Maximilian Wittek sah gegen den Effzeh seine fünfte gelbe Karte, für ihn wird aller Voraussicht nach Tobias Mohr einspringen. Maximilian Bauer, zuletzt das rechte Glied der Dreierkette, sah gegen die Geißböcke die Ampelkarte.

Bleibt es bei drei Innenverteidigern, könnte Buric den Ausfall des 18-Jährigen mit geballter Erfahrung auffangen und Marco Caligiuri aufbieten. Der 34-jährige Routinier hat seinen Stammplatz aus der Vorsaison verloren und musste zuletzt häufiger auf der Bank Platz nehmen.

Sollte Buric wieder auf eine Viererkette umstellen und dafür einen zweiten Sechser aufbieten, würden wohl Mario Maloca und Richárd Magyar erneut das Innenverteidiger-Duo bilden. Egal, für welches System sich der Trainer entscheidet, die positive Serie von fünf Heimsiegen in Folgen gegen Aue soll ausgebaut werden.

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