SpVgg Greuther Fürth: Freigabe für Rouven Schröder – Was wird aus Frank Kramer?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 19.05.14 | 07:27

Nach der verlorenen Relegation ist bei der SpVgg Greuther Fürth zu Beginn der neuen Woche nicht nur Wundenlecken angesagt, sondern es stehen auch einige wichtige Gespräche bezüglich der Zukunft an. Während mit Abwehrchef Mergim Mavraj, den es zum 1. FC Köln zieht, nicht mehr groß über eine Vertragsverlängerung verhandelt werden dürfte, steht vor allem der Bereich der Sportlichen Leitung vor einer einschneidenden Veränderung.

Nachdem von Fürther Seite vor den Relegationsspielen das Werben des SV Werder Bremen um Sportchef Rouven Schröder nicht bestätigt wurde, erklärte Präsident Helmut Hack in „Bild“ nun, dass der Abschied Schröders in Richtung Bremen unmittelbar bevorsteht: „Ich kann bestätigen, dass wir uns schon seit Monaten mit diesem Thema beschäftigen. Wir werden seinem Wunsch entsprechen und am Montag über eine Vertragsauflösung sprechen. Ich bin nicht enttäuscht, sondern traurig, weil die Zusammenarbeit mit Rouven Schröder überragend war.“

Grund für den Wechselwunsch des 38-Jährigen, der in Bremen nur in zweiter Reihe hinter Manager Thomas Eichin arbeiten wird, ist in erster Linie die an der Weser gegebene Nähe zu seiner in Lübeck wohnenden Familie. „Zu unserer Vereinsphilosophie gehört es, dass wir auf die familiäre Situation unserer Mitarbeiter großen Wert legen“, äußerst Hack Verständnis für die Prioritäten Schröders.

Neben Schröder droht Hack womöglich auch der Verlust von Trainer Frank Kramer, der laut „Kicker“ bislang eine vorzeitige Verlängerung seines nur noch bis Juni 2015 laufenden Vertrages abgelehnt hat. Der 42-Jährige hat sich mit seiner Arbeit am Ronhof einen exzellenten Ruf erworben und wurde nicht von ungefähr zuletzt schon beim VfB Stuttgart und bei Eintracht Frankfurt gehandelt. Gelänge es Hack, Kramer zur Unterschrift unter einen neuen Vertrag zu bewegen, wäre dies ein großer Erfolg.