SpVgg Greuther Fürth: Hertha BSC an Veton Berisha dran?

Ilir Azemi kämpft um seine Zukunft

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 08.05.16 | 08:21
Fürths Veton Berisha und Saulo Decarli von Eintracht Braunschweig

Offenbar im Fokus der Bundesliga: Veton Berisha. © Imago

Um viel geht es für die SpVgg Greuther Fürth im Endspurt nicht mehr, doch dürften die Franken dennoch darum bemüht sein, den schwachen Eindruck der beiden letzten Spiele bei Arminia Bielefeld (2:4) und gegen den 1. FC Heidenheim (0:2) nicht mit in die Sommerpause zu nehmen.

„ Transfer, kein Transfer, das ist gerade das Thema, wenn ich zum Trainingsplatz komme. ”
Stefan Ruthenbeck

In eine Sommerpause, die in personeller Hinsicht reichlich Spannung verspricht. Fürths Trainer Stefan Ruthenbeck, der selbst beim FC Augsburg ein Thema sein soll, ließ bereits zu Beginn der Woche auf kicker.de durchblicken, dass für viele seiner Spieler derzeit weniger die ausstehenden beiden Partien denn mögliche Wechsel die Gedanken dominieren: „Transfer, kein Transfer, das ist gerade das Thema, wenn ich zum Trainingsplatz komme.“

Nicht ohne Grund, denn die SpVgg hat wieder einmal einige auch für andere Vereine interessante Spieler in ihren Reihen wie etwa Marcel Franke, Niko Gießelmann, Jurgen Gjasula, Marco Stiepermann, Robert Zulj oder Veton Berisha.

Der 22 Jahre alte Berisha hätte in seiner ersten Zweitliga-Saison zwar mit mehr Effizienz deutlich mehr als sechs Tore erzielen müssen, hat aber dennoch großes Potential angedeutet und befindet sich laut „Kicker“ (Ausgabe 37/2016 von 06.05.2016) im Fokus von Hertha BSC. Sollte ein lukratives Ablöse-Angebot auf den Tisch flattern, würde man in Fürth wohl zumindest darüber nachdenken.

Azemi auf dem Prüfstand

Unterdessen gibt es womöglich zur neuen Saison eine von vielen Beobachtern schon abgeschriebene Verstärkung für den Angriff aus den eigenen Reihen. Ilir Azemi, der vor seinem schweren Autounfall im August 2014 als nächster Bundesliga-Transfer der SpVgg galt, hat am Mittwoch erstmals nach langer Leidenszeit und einem längeren Aufbau bei der zweiten Mannschaft wieder mit den Profis trainiert und darf sich nun in den kommenden Wochen beweisen.

Alleine von Azemis Leistungen auf dem Trainingsplatz wird es aber nicht abhängen, ob der 24-Jährige kommende Saison ein fester Bestandteil des Profi-Kaders wird. Denn Azemi muss auch unter Beweis stellen, in Sachen Disziplin den Anforderungen des Profifußballs gerecht zu werden. Daran gab es zuletzt nicht zuletzt wegen einer Bewährungsstrafe wegen Körperverletzung begründete Zweifel.