SpVgg Greuther Fürth: Kleeblatt zeigt Charakter

Damir Buric hadert mit der ersten Halbzeit gegen Bochum

Daniel Keita-Ruel

Rettete Fürth spät einen Punkt: Daniel Keita-Ruel (r.) © Imago / Zink

Nach dem 0:2 beim SV Darmstadt 98 hat die SpVgg Greuther Fürth am Freitagabend eine zweite Niederlage in Serie auf den letzten Drücker noch verhindern können. Dank des 2:2-Ausgleichs von Daniel Keita-Ruel bereits in der Nachspielzeit behielt das Kleeblatt gegen den VfL Bochum zumindest einen Punkt und blieb im eigenen Stadion ungeschlagen.

Wir waren nicht aggressiv genug und haben viele Chancen zugelassen. (Damir Buric)

Trotz der Freude über den späten Teilerfolg und eine couragierte zweite Halbzeit ließ Damir Buric in seiner Analyse die schwachen ersten 45 Minuten nicht unerwähnt. „Wir haben in der ersten Halbzeit riesen Probleme gehabt. Wir waren nicht aggressiv genug und haben viele Chancen zugelassen“, so Fürths Trainer auf der Pressekonferenz nach der Partie.

Nächste Woche Spitzenspiel bei Union Berlin

Die Vorstellung nach der Pause und einigen klaren Worten stimmte Buric dann aber versöhnlich: „Die Art und Weise wie die Mannschaft in der zweiten Halbzeit gespielt hat: So stelle ich mir das vor. In der zweiten Halbzeit haben wir unseren Charakter gezeigt und aufgrund dieser zweiten Hälfte das Unentschieden auch verdient.“

Buric kündigte freilich auch an, die erste Hälfte aufarbeiten zu wollen, um eine Wiederholung zu vermeiden. Das wird kommende Woche auch nötig sein, gastiert die SpVgg dann doch zu einem Top-Spiel beim 1. FC Union Berlin, ehe es in die nächste Länderspielpause geht.

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