SpVgg Greuther Fürth: Luxusproblem auf der linken Seite

Neuzugang Tobias Mohr drängt sich auf

Tobias Mohr im Zweikampf mit Philipp Klingmann

Auffälliges Zweitliga-Debüt im Kleeblatt-Trikot: Tobias Mohr (r.). ©Imago / foto2press

Lange sah es für die SpVgg Greuther Fürth nicht nach einem geglückten Saisonstart aus, doch in den letzten zwölf Minuten machte das Kleeblatt gegen den SV Sandhausen aus einem Rückstand noch einen 3:1-Sieg. Dazu, dass die Heimstärke der vergangenen Saison direkt wieder untermauert werden konnte, leistete mit Tobias Mohr ein eingewechselter Neuzugang seinen Beitrag.

Der von Alemannia Aachen gekommene Linksfuß wurde nach 70 Minuten für Marco Caligiuri eingewechselt und bereitete nur acht Minuten später mit einem beherzten Dribbling samt anschließender Hereingabe den Ausgleich durch Daniel Keita-Ruel vor. Damit und mit weiteren guten Szenen gab der 22-Jährige ein Empfehlungsschreiben für einen Platz in der Startelf für die Partie am Freitag beim FC Ingolstadt ab.

Mohr schon in Aachen mit Zug zum Tor

Mohr, der schon in Aachen mehrfach auf dem linken Flügel eingesetzt wurde und vergangene Saison mit einem Treffer und sechs Vorlagen in 20 Spielen der Regionalliga West seinen Zug zum Tor unter Beweis stellte, könnte dann durchaus zusammen mit Maximilian Wittek die linke Seite bekleiden. Die in der Endphase gegen Sandhausen praktizierte Dreierkette dürfte in Ingolstadt aber zunächst keine Option sein.

Wittek erwischte gegen Sandhausen zwar nicht seinen besten Tag, ist aber als Linksverteidiger im 4-4-2 gesetzt. Denkbar, dass Mohr in Ingolstadt eine Reihe davor ran darf. Sebastian Ernst könnte dann auf die rechte Seite rücken, wo Fabian Reese blass geblieben ist, oder seinen Platz verlieren.

Trainer Damir Buric dürfte es freilich nur recht sein, dass es auch in der zweiten Reihe starke Alternativen gibt. Dazu sind auch die gleichfalls nur eingewechselten David Atanga und Daniel Steininger zu zählen, die in Co-Produktion für den dritten Treffer gegen Sandhausen verantwortlich zeichneten.

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