SpVgg Greuther Fürth: Nur noch eine Chance zur Wende vor Weihnachten

Negativlauf setzt sich fort

Rachid Azzouzi

Stellt sich hinter die Mannschaft: Rachid Azzouzi © Imago

Sollte der SSV Jahn Regensburg am heutigen Sonntag beim SV Sandhausen nicht verlieren, würde die SpVgg Greuther Fürth erstmals in dieser Saison in die untere Tabellenhälfte abrutschen. Zumindest tabellarisch wäre das der Tiefpunkt, aber auch die logische Folge einer seit Wochen anhaltenden Abwärtsspirale.

Nach starken 19 Punkten aus den ersten zehn Spielen reichte es aus den vergangenen sieben Begegnungen nur noch zu vier Zählern. Und der einzige Sieg in dieser Phase, ein 3:2 gegen den 1. FC Magdeburg, kam auch noch höchst glücklich zustande. Die letzte Chance, noch vor Weihnachten die Trendwende zu schaffen, bietet sich nun am Freitagabend beim SV Sandhausen.

Buric und Azzouzi mit dem Auftreten einverstanden

Zumindest etwas Mut vor dem finalen Spiel im Jahr 2018 macht das Auftreten bei der 0:2-Niederlage am gestrigen Samstag beim FC St. Pauli. Im Vergleich zum 0:4 beim 1. FC Köln und dem 0:5 gegen Erzgebirge Aue präsentierte sich das Kleeblatt durchaus verbessert. Allerdings belohnte sich Fürth für einen engagierten Auftritt nicht, wie auch Trainer Damir Buric bemängelte.

„Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht und uns Situationen gut herausgespielt. Leider haben wir es nicht geschafft, genügend zwingende Aktionen zu erspielen, und wir haben es nicht geschafft, den Ball ins Tor zu kriegen“, so Buric, der auf den von Rückenproblemen geplagten Maximilian Wittek verzichten musste, auf der Klub-Homepage.

Die Mannschaft will und deswegen werde ich sie bis auf's Blut verteidigen. (Rachid Azzouzi)

Auch Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi war mit dem Auftreten nicht unzufrieden. „Heute hat nicht die bessere Mannschaft gewonnen, sondern die etwas glücklichere, die einfach im richtigen Moment die Tore gemacht hat“, so Azzouzi, der sich zudem klar hinter das Team stellte: „Ich sehe, dass die Mannschaft will und deswegen werde ich sie bis auf’s Blut verteidigen.“

Weil 23 Punkte nach 17 Spielen noch immer eine ordentliche Ausbeute darstellen, die man nach dem Fast-Abstieg im letzten Jahr zu Saisonbeginn als sehr positiv eingestuft hätte, besteht auch noch kein Grund zur Unruhe. Allerdings wäre ein Erfolgserlebnis in Sandhausen schon Gold wert, um mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen zu können.

Noch kein Mitglied beim offiziellen Liga-Sponsor? Jetzt aktuelle tipico Erfahrungen lesen & bis zu 100€ Willkommensbonus sichern!