SpVgg Greuther Fürth: Offensiv ist noch Luft nach oben

Zweites Heimspiel in Folge ohne Gegentor

Zweikampf zwischen Julian Green und Robert Andrich

Zu wenig Zug zum Tor. Julian Green (l.) und das Kleeblatt konnten vorne nur wenig Akzente setzen. ©Imago/Zink

Als Stefan Leitl Anfang Februar die Nachfolge des entlassenen Damir Buric antrat, zeigte der Trend der SpVgg Greuther Fürth mit nur einem Punkt aus sechs Spielen klar nach unten. Unter dem neuen Coach aber wurde die Talfahrt gestoppt. Aus drei nicht einfachen Spielen gegen den MSV Duisburg (1:0), bei Holstein Kiel (2:2) und nun am Freitagabend gegen den 1. FC Heidenheim (0:0) holte das Kleeblatt immerhin fünf Punkte.

Gegen formstarke Heidenheimer überzeugte die SpVgg, deren 40 Gegentore die zweitmeisten der Liga sind (nur der MSV Duisburg ließ mit 41 noch mehr Gegentreffer zu), vor allem defensiv. Wie schon gegen Duisburg und in Kiel, wo beide Gegentore aus Standards resultierten, ließ Fürth aus dem Spiel heraus wenig zu. So stand auch im zweiten Heimspiel unter Leitl hinten die Null.

Nächste Woche geht’s zum HSV

Gleichzeitig aber besteht im Spiel nach vorne noch reichlich Luft nach oben. Der Treffer gegen Duisburg resultierte ebenso aus einem Elfmeter wie die Führung in Kiel, wo außerdem Störche-Keeper Kenneth Kronholm mit einem schwerwiegenden Patzer das zweite Kleeblatt-Tor begünstigte.

Wir haben eine gute Mannschaft und dürfen uns deshalb auch noch mehr trauen. (Paul Seguin)

Der nach seiner Rotsperre zur Pause eingewechselte Paul Seguin fordert mit Blick auf die ausbaufähige Offensivleistung auf der Klubwebseite mehr Mut: „Wir müssen uns vorne bessere Chancen herausspielen. Wir haben eine gute Mannschaft und dürfen uns deshalb auch noch mehr trauen.“

Das freilich dürfte am kommenden Wochenende erst einmal nicht ganz einfach werden, geht die Reise für die SpVgg doch dann zum Hamburger SV. Die aktuelle Stabilität und auch das torlose Unentschieden im Hinspiel machen aber Hoffnung, auch aus Hamburg Zählbares mitnehmen zu können. Mit einem weiteren 0:0 im hohen Norden wäre in Fürth wohl kaum jemand unzufrieden.

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