SpVgg Greuther Fürth: Reicht die Heimstärke am Ende?

Auswärts noch immer sieglos

Levent Aycicek, Roberto Hilbert, Lukas Gugganig und Maximilian Wittek feiern

Umjubelter Siegtorschütze: Lukas Gugganig (2. v. r.) erzielte gegen Dresden das 1:0. ©Imago/Zink

Mit dem gestrigen 1:0-Heimsieg gegen Dynamo Dresden, der nicht zuletzt wegen des äußerst fahrlässigen Umgangs der Gäste mit ihren Torchancen schmeichelhaft war, hat die SpVgg Greuther Fürth den ersten Dreier nach der Winterpause eingefahren. Das Kleeblatt zog damit am SV Darmstadt 98 vorbei auf den Relegationsplatz und liegt nur noch einen Punkt hinter dem rettenden Ufer.

Ob dieses aber am Ende auch erreicht wird, dürfte maßgeblich davon abhängen, ob die Heimstärke der vergangenen Monate bewahrt und gleichzeitig auswärts deutlich zugelegt werden kann. Denn bei keinem anderen Team gibt es einen so gravierenden Unterschied zwischen der Ausbeute vor heimischem Publikum und in fremden Stadien.

Zu Hause am Ronhof holte Fürth 20 Punkte aus elf Spielen, die nur vom SV Sandhausen (23), Fortuna Düsseldorf (23) und Jahn Regensburg (21) überboten werden. Sandhausen und Regensburg benötigten dafür aber bereits jeweils zwölf Partien. Aktuell ist die SpVgg im eigenen Stadion seit sieben Spielen ungeschlagen bei fünf Siegen und zwei Unentschieden.

Nächste Auswärtsspiele in Düsseldorf und Nürnberg

Auswärts hingegen ist die Mannschaft von Trainer Damir Buric abgeschlagenes Schlusslicht. Nur drei von 33 möglichen Punkten konnten auf der Habenseite verbucht werden und noch ist Fürth auswärts sieglos. Und das zu ändern, dürfte zumindest kurzfristig nicht ganz einfach werden. Die nächsten beiden Auswärtsreisen führen die SpVgg zu Fortuna Düsseldorf und zum 1. FC Nürnberg, den beiden Ersten der Tabelle.

Allerdings hat Fürth in der Vergangenheit gerade in Nürnberg das eine oder andere Mal positiv überrascht. Zunächst liegt das Augenmerk aber auf dem Auftritt in Düsseldorf. Dass die SpVgg dort bislang zehn Mal angetreten ist und bei vier Remis sowie sechs Niederlagen noch nie gewonnen hat, dient indes nur bedingt als Mutmacher.

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