SpVgg Greuther Fürth: Serdar Dursun empfiehlt sich

Angreifer mit guten Chancen auf einen Vertrag

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 12.07.16 | 07:42

Die Planungen der SpVgg Greuther Fürth für die neue Saison sind schon weit gediehen. Knapp vier Wochen vor dem Auftaktspiel im eigenen Stadion gegen den TSV 1860 München arbeitet Trainer Stefan Ruthenbeck bereits mit einem nahezu kompletten Kader, würde sich aber auch gegen eine Verstärkung für den Angriff nicht wehren.

Mit Ante Vukusic, Sebastian Freis und Veton Berisha stehen aktuell drei vollwertige Alternativen für die Position des Mittelstürmers im wahrscheinlich weiterhin praktizierten 4-2-3-1 zur Verfügung, wobei Freis und Berisha vergangene Saison oft über Außen kamen. Außerdem arbeitet Ilir Azemi zwei Jahre nach seinem schweren Autounfall daran, sein altes Niveau zu erreichen, doch eine Prognose in dieser Hinsicht fällt schwer.

Weil auch noch offen ist, ob der außer im offensiven Mittelfeld auch in der Spitze einsetzbare Robert Zulj nicht doch noch dem Werben eines anderen Vereins erliegt, stünde der SpVgg eine zusätzliche Sturmalternative durchaus gut zu Gesicht.

Dursun überzeugt im Training

Und mit Serdar Dursun gibt es auch schon einen heißen Kandidaten, der den vakanten Kaderplatz einnehmen könnte. Der 24 Jahre alte Deutsch-Türke ist seit 1. Juli vertragslos und peilt nach vier Stationen in fünf Jahren in den ersten drei Ligen der Türkei die Rückkehr nach Deutschland an. Hier wurde der gebürtige Hamburger unter anderem bei Hannover 96 ausgebildet, ehe er sich 2011 zu einem Wechsel zu Eskisehirspor entschied.

Nach vier Tagen Probetraining im Mai ist Dursun nun seit Vorbereitungsbeginn in Fürth dabei und Trainer Ruthenbeck hat Gefallen am 1,90 Meter großen Angreifer gefunden: „Er macht es gut im Training. Er ist torgefährlich und anders als die, die wir haben: kopfballstark, anders gestrickt“, so Ruthenbeck gegenüber den „Fürther Nachrichten„.

Eine Entscheidung will Ruthenbeck aber erst gegen Ende der Vorbereitung treffen. Zunächst will der Coach erst noch sehen, „wie er das Trainingslager wegsteckt.“ Bestätigt Dursun in den nächsten Wochen die bisherigen Eindrücke, ist ein Vertragsangebot aber wahrscheinlich.