SpVgg Greuther Fürth: Stefan Ruthenbeck muss gehen

Janos Radoki übernimmt mindestens bis zum Winter

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 30.01.18 | 11:16
Stefan Ruthenbeck

Nicht mehr Trainer der SpVgg Greuther Fürth: Stefan Ruthenbeck © Imago

Noch am Morgen haben wir davon berichtet, dass die SpVgg Greuther Fürth im Winter einige Kaderoptimierungen plant. Eine weitaus einschneidendere Veränderung verkündete das Kleeblatt dann wenige Stunden später. Wie der Verein mitteilte, wurde nach Gesprächen mit Trainer Stefan Ruthenbeck beschlossen, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden.

Auch Co-Trainer Schiele weg

„Die Entwicklung der letzten Monate macht uns große Sorgen. Bei unseren Entscheidungen geht es alleine um den Verein. Unabhängig davon danken wir Stefan Ruthenbeck und Michael Schiele für ihren Einsatz“, begründete Präsident Helmut Hack die Trennung von Ruthenbeck auf der vereinseigenen Webseite ausschließlich mit der sportlichen Lage.

„ Die Entwicklung der letzten Monate macht uns große Sorgen. ”
Helmut Hack

Eine Rolle dürfte indes auch gespielt haben, dass Ruthenbeck den Verantwortlichen mitgeteilt hat, seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Um weitergehende Diskussionen um den 44 Jahre alten Fußball-Lehrer zu vermeiden, wurde nun die Entscheidung zum sofortigen Neuanfang auf dem Trainerposten getroffen.

Mit Ruthenbeck muss auch dessen Co-Trainer Michael Schiele gehen. Beide haben sich schon von der Mannschaft verabschiedet.

Dickhaut unterstützt Radoki

Nachfolger mindestens bis zur Winterpause wird mit Janos Radoki der bisherige U19-Coach der SpVgg, der einst auch als Profi mit dem Kleeblatt auf der Brust aufgelaufen ist. Unterstützt wird Radoki von Mirko Dickhaut, der bereits zwischen 2013 und 2015 als Assistenzcoach fungierte.

„ Ich bin voller Tatendrang. ”
Janos Radoki

Bei entsprechender Punktausbeute bis Weihnachten hat Radoki gute Chancen, zur Dauerlösung zu werden. Und diese Chance will der 44-Jährige nutzen: „Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen für das Vertrauen und bin voller Tatendrang. Wir werden gemeinsam mit der Mannschaft hart dafür arbeiten, dass wir die Spielvereinigung zurück in die Erfolgsspur bringen.“