Greuther Fürth: Trainerfrage klärt sich am Mittwoch

Zukunft von Janos Radoki noch offen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 19.12.16 | 07:51
Janos Radoki

Mit Janos Radoki holte Greuther Fürth sieben von zwölf möglichen Punkten © Imago

Nach der Trennung von Trainer Stefan Ruthenbeck war es die Hauptaufgabe von Janos Radoki, bis zur Winterpause für einen einigermaßen komfortablen Vorsprung auf die Abstiegszone zu sorgen. Das ist dem 44 Jahre alten Fußball-Lehrer, der zuvor die U19 unter seinen Fittichen hatte, mit immerhin sieben Punkten aus vier Spielen durchaus gelungen.

Ob Radoki auch beim Trainingsauftakt nach der Winterpause in verantwortlicher Position auf dem Platz stehen wird, ist allerdings noch offen. Nach Informationen des „Kicker“ (Ausgabe 102/2016 vom 19.12.2016) soll über die Zukunft des ehemaligen Abwehrspielers bis zum Mittwoch entschieden werden. Dann soll verkündet werden, ob Radoki zum Cheftrainer aufsteigt oder aber im neuen Jahr wieder die U19 betreut.

Keine Tendenz erkennbar

Aus den Äußerungen von Manager Ramazan Yildirim lässt sich bisher keinerlei Tendenz erkennen: „Janos hat intensive Wochen hinter sich. Wir gehen jetzt in die Bewertung und werden dann eine Entscheidung treffen“, so Yildirim, der aber sicherlich auch weiß, dass es kaum eine kostengünstigere Lösung geben wird und Radoki den großen Vorteil besitzt, sowohl die Mannschaft als auch das Umfeld zu kennen.

„ Ich bin authentisch und werde es bleiben. ”
Janos Radoki

Radoki selbst hat auf jeden Fall Gefallen am Cheftrainerposten gefunden, nachdem er kurz nach seinem Amtsantritt noch erklärt hatte, sich erst nach dem Hinrundenende Gedanken darüber machen zu wollen, ob der Job in der ersten Reihe für ihn dauerhaft in Frage kommt: „Die vier Wochen haben mir Spaß gemacht. Ich habe jetzt einen detaillierten Einblick in die 2. Liga erhalten“, so Radoki, der im „Kicker“ aber auch betonte, seinen eigenen Weg gehen und gegebenenfalls auch intern unbequem sein zu wollen: „Ich bin authentisch und werde es bleiben.“