SpVgg Greuther Fürth: Wann kommt die Chance für Elias Abouchabaka?

Youngster zuletzt mit Fortschritten

Damir Buric

Brachte Elias Abouchabaka bisher nur im DFB-Pokal: Damir Buric © Imago / Zink

Während Innenverteidiger Maximilian Bauer fest zum Kader der U19-Nationalmannschaft für ein Vier-Nationenturnier in Armenien zählt, wurde mit Elias Abouchabaka ein zweiter Akteur der SpVgg Greuther Fürth nur auf Abruf nominiert. Der 18 Jahre alte Offensivspieler kann damit auch die Länderspielpause zu Werbung in eigener Sache machen, um beim aktuellen Tabellenfünften doch noch den Durchbruch zu schaffen.

Bisher spielte der für zwei Jahre von RB Leipzig ausgeliehene Linksfuß bei den Profis keine große Rolle. Nur in der ersten Pokalrunde gegen Borussia Dortmund (2:3 n.V.) kam Abouchabaka zu einem Kurzeinsatz über 23 Minuten und wartet somit noch auf sein Zweitliga-Debüt.

Am vergangenen Wochenende gehörte der in Berlin geborene Deutsch-Marokkaner beim 2:2 gegen Bochum aber zumindest zum vierten Mal zum 18er-Kader und scheint zuletzt wieder etwas näher herangerückt zu sein. Ein gewisser Aufwärtstrend lässt sich auch daran erkennen, dass Abouchabaka am Tag nach dem Bochum-Spiel beim 4:2-Sieg der zweiten Mannschaft in Pipinsried im sechsten Regionalliga-Einsatz erstmals traf.

Große Konkurrenz im offensiven Mittelfeld

Geschäftsführer Rachid Azzouzi hat vergangene Woche im Interview mit der Süddeutschen Zeitung die hohe Erwartungshaltung an den als Top-Talent gehandelten und schon früh mit Mesut Özil verglichenen Jungprofi als Problem ausgemacht. Auch deshalb, weil sich darauf basierend Abouchabaka wohl selbst zu viel Druck gemacht hat.

Wir sind komplett überzeugt von dem Jungen. (Rachid Azzouzi)

Inzwischen sieht Azzouzi aber eine positive Entwicklung und lässt generell keinen Zweifel an den Qualitäten des Youngsters: „Er ist jetzt auf einem guten Weg. Ich bin überzeugt, dass er das alles überstehen wird. Aber er muss eine gewisse Geduld mitbringen. Wir sind komplett überzeugt von dem Jungen.“

Dass es in Fürth gut läuft und gerade im offensiven Mittelfeld mit Spielern wie Julian Green, David Atanga, Tobias Mohr oder Sebastian Ernst große Konkurrenz vorhanden ist, macht es für Abouchabaka natürlich nicht einfacher. Im Laufe der Saison sollte sich aber eine Chance bieten, die der insgesamt 30-fache Junioren-Nationalspieler dann freilich auch nutzen sollte.

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