SpVgg Greuther Fürth: Poker mit Eintracht Frankfurt wegen Edgar Prib – Keine Freigabe für Djurdjic und Baba

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 03.06.13 | 09:57

Nachdem in der vergangenen Woche die Transfers von Johannes Geis zum 1. FSV Mainz 05 und von Max Grün zum VfL Wolfsburg über die Bühne gegangen sind, wird auf absehbare Zeit auch Edgar Prib seine Zelte bei der SpVgg Greuther Fürth abbrechen. Noch ist aber nicht klar, wohin die Reise des Mittelfeldspielers geht, um den sich vor allem Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund, aber auch ein noch nicht bekannter dritter Bundesligist bemühen.

Gegenüber dem „Kicker“ ließ Fürths Präsident Helmut Hack dabei zwischen den Zeilen ganz klar durchblicken, die dem Vernehmen nach 2,5 Millionen Euro schwere Offerte des BVB vorzuziehen: „Wir haben zwei verbindliche Ange­bote vorliegen. Auch der Dialog mit Frankfurt ist gut, aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Ein­tracht in diesen Bereich vorstößt.“

Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner, der 1,5 Millionen Euro Ablöse offeriert haben soll, will und wird indes wohl nicht mehr nachbessern: „Das Angebot ist mehr als fair, entspricht dem Marktpreis.“ Die Eintracht kann im Poker mit Fürth darauf bauen, dass Prib einen Wechsel nach Frankfurt wegen der besseren sportlichen Perspektiven als in Dortmund, wo er in erster Linie nur als Backup für Nationalspieler Marcel Schmelzer auf ungewohnter Position als Linksverteidiger eingeplant wäre, vorziehen und sich dementsprechend positionieren dürfte.

Klar positioniert hat sich Fürth derweil bei zwei anderen Spielern mit laufenden Verträgen. Weder der noch bis 2016 gebundene Angreifer Nikola Djurdjic noch der sogar noch ein Jahr länger unter Vertrag stehende Linksverteidiger Abdul Rahman Baba werden trotz Anfragen anderer Vereine die Freigabe erhalten:“Beide sind sehr wichtig für uns und stehen nicht zum Verkauf“, so Hack im „Kicker“ unmissverständlich.