SSV Jahn Regensburg: Achim Beierlorzer „massiv enttäuscht“

Trainer hadert mit Chancenverwertung und dem Defensivverhalten

Achim Beierlorzer

Haderte mit der zweiten Niederlage in Folge: Achim Beierlorzer © Imago / Zink

Mit 29 Punkten aus 21 Spielen liegt der SSV Jahn Regensburg zwar weiterhin voll im Soll, doch aktuell ist der Trend der Oberpfälzer mit zwei Niederlagen in Folge negativ. Nach dem 2:0-Erfolg zum Jahresauftakt gegen den SC Paderborn verlor Regensburg zunächst mit 0:2 bei Holstein Kiel und kassierte nun am Freitagabend gegen Arminia Bielefeld eine deutliche 0:3-Niederlage.

Eine Niederlage, deren Ergebnis den Spielverlauf allerdings nur bedingt widerspiegelt. Am Ende standen für den Jahn 19:11-Torschüsse zu Buche, doch scheiterten die Regensburger Angreifer reihenweise aus aussichtsreichen Positionen an Bielefelds starkem Schlussmann Stefan Ortega oder auch, wie Sargis Adamyan, am Pfosten.

Sich zu zerreißen, ist das Mindeste, was wir den Fans bieten können. (Achim Beierlorzer)

Weil zugleich die Hintermannschaft mehrfach keine gute Figur abgab, war die Begegnung mit dem 0:3 in der 50. Minute praktisch entschieden. Dennoch gab sich der Jahn nicht auf und drängte auf den Anschluss. Mit diesem, letztlich nicht belohnten Aufbäumen zeigte sich Trainer Achim Beierlorzer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zufrieden: „Mit der Art und Weise, wie wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben, bin ich hundertprozentig einverstanden. Sich zu zerreißen, ist das Mindeste, was wir den Fans bieten können.“

Insgesamt aber haderte der Jahn-Coach mit dem Auftritt seiner Schützlinge und der Niederlage: „Wir sind massiv enttäuscht, wir haben den Gegner zu drei Toren kommen lassen, die viel zu einfach zu Stande gekommen sind. Wir hatten wahnsinnig viele Torchancen, aus denen wir keinen einzigen Treffer gemacht haben, das spricht Bände.“

Schwieriges Programm in den nächsten Wochen

Dass bereits 29 Punkte gesammelt wurden, könnte sich nun gerade in den nächsten Wochen noch als wichtig erweisen. Denn bei Dynamo Dresden, gegen den Hamburger SV und beim 1. FC Heidenheim warten drei knifflige Aufgaben auf den Jahn, der sich dann definitiv wieder stabiler und effektiver präsentieren muss.

Andernfalls droht der Absturz in die untere Tabellenhälfte, in der gerade die Kellerklubs in den letzten Wochen angefangen haben zu punkten. Grund zur Sorge gibt es angesichts von 13 Punkten Vorsprung auf Rang 16 freilich noch keinen.

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