SV Darmstadt 98: Hoher Druck vor Heimspiel-Doppelpack

Am Böllenfalltor gegen Kaiserslautern und Heidenheim

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 18.02.18 | 07:04
Dirk Schuster

Trotz der Niederlage in Bielefeld einigermaßen positiv gestimmt: Dirk Schuster © Imago / Jan Hübner

Der mit dem 1:0-Sieg am 20. Spieltag beim FC St. Pauli aufgekommene Anflug von Euphorie gehört beim SV Darmstadt 98 schon wieder der Vergangenheit an. Seit dem Erfolg am Millerntor kassierten die Lilien gegen den MSV Duisburg (1:2), beim VfL Bochum (1:2) und nun bei Arminia Bielefeld (0:2) gleich drei Niederlagen in Folge.

Die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster, dessen Bilanz sich mit vier Punkten aus fünf Spielen auch nicht wirklich gut liest, findet sich seit vergangener Woche auf Abstiegsplatz 17 wieder. Und der Rückstand ans rettende Ufer ist an diesem Wochenende auf drei Punkte angewachsen, während es zum Relegationsplatz nun zwei Zähler sind.

Nach den Heimspielen warten schwierige Aufgaben

Sicher sind das noch keine unüberwindbaren Abstände, zumal die Lilien ein Spiel weniger ausgetragen haben, doch muss schleunigst die Spur gefunden werden. Schon im anstehenden Heimspiel-Doppelpack am Mittwoch gegen den 1. FC Kaiserslautern und vier Tage später gegen den 1. FC Heidenheim sind Punkte Pflicht.

Auch deshalb, weil danach bei Dynamo Dresden, gegen den FC Ingolstadt, beim 1. FC Nürnberg, gegen Fortuna Düsseldorf und bei Holstein Kiel alles andere als einfache Aufgaben warten.

„ Auf die Leistung können wir aufbauen. ”
Dirk Schuster

Die gestrige Niederlage in Bielefeld stimmte Coach Schuster auf der Klubhomepage indes dennoch ein Stück weit positiv: „Für mich zählt nur die Leistung, und da haben wir eine deutliche Steigerung erkennen lassen. Daher hätten wir auch einen Punkt verdient gehabt, wir fahren jetzt aber wieder mit leeren Händen heim. Auf die Leistung können wir aber aufbauen, wenn wir weiter so arbeiten werden wir die nötigen Punkte für den Klassenerhalt noch holen.“

Im Nachholspiel gegen Kaiserslautern hofft Schuster nun auf die Rückkehr von Peter Niemeyer, der in Bielefeld erneut wegen Fußproblemen passen musste. Sicher verpassen wird das Kellerduell derweil Aytac Sulu, der sich in Bielefeld die fünfte gelbe Karte einhandelte.

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