SV Darmstadt 98: Schlüsselspiel gegen Ingolstadt

Der Abwärtstrend hält weiter an

Aytac Sulu

Verpasst die Partie gegen Ingolstadt: Aytac Sulu © Imago / Jan Hübner

Nach dem trotz der klaren 0:3-Niederlage über weite Strecken ansprechenden Auftritt gegen den 1. FC Köln ist der SV Darmstadt 98 durchaus hoffnungsfroh zum 1. FC Union Berlin gereist. In der Hauptstadt allerdings präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster ganz schwach und hätte auch höher als mit 1:3 verlieren können.

Nach einem Zwischenhoch mit sieben Punkten aus den Spielen beim SSV Jahn Regensburg (1:1) sowie gegen die SpVgg Greuther Fürth (2:0) und gegen den 1. FC Magdeburg (3:1) stehen nun drei Niederlagen in Folge zu Buche. Vor den Duellen mit den Top-Teams aus Köln und Berlin unterlagen die Lilien beim VfL Bochum (0:1), einer weiteren Mannschaft mit Blickrichtung nach oben.

Auswärtsschwäche als Problem

Die jüngsten drei Begegnungen haben insgesamt aufgezeigt, dass Darmstadt anders als nach einem guten Start zumindest insgeheim erhofft, nicht dazu in der Lage ist, im vorderen Drittel mitzumischen. Damit es zumindest zu einer sorgenfreien Saison reicht und nicht wie im vergangenen Spieljahr bis zum Schluss gezittert werden muss, sollte der aktuelle Negativlauf aber zeitnah gestoppt werden.

Das anstehende Heimspiel gegen den FC Ingolstadt hat in diesem Zusammenhang sicherlich richtungsweisende Bedeutung. Mit einem Sieg gegen das Schlusslicht würde sich Darmstadt vorzeitig ein einigermaßen entspanntes Weihnachten verschaffen. Geht es aber schief, droht dem zweitschwächsten Auswärtsteam der Liga bei den anschließenden Begegnungen in Aue und Paderborn ein weiterer Absturz.

Aytac Sulu fehlt gegen Ingolstadt

Dass gegen Ingolstadt, das nicht zuletzt nach dem erneuten Trainerwechsel ein gefährlicher Gegner ist, mit Aytac Sulu der Kapitän gelbgesperrt fehlt, ist sicherlich kein Vorteil. Immerhin scheint man aber die Zeichen der Zeit und die Notwendigkeit einer enormen Steigerung erkannt zu haben.

Ich hoffe, dass sich jetzt jeder in den Spielen vor der Winterpause nochmal den Arsch aufreißt. (Marcel Heller)

„Jetzt haben wir Ingolstadt vor der Brust, das wird ein harter Kampf. Wenn wir so auftreten wie heute, werden wir das Ding verlieren“, mahnte Routinier Marcel Heller im Anschluss an die Pleite in Berlin gegenüber dem Darmstädter Echo, verbunden mit einem Appell an die Kollegen: „Ich hoffe, dass sich jetzt jeder in den Spielen vor der Winterpause nochmal den Arsch aufreißt, um noch einige Punkte zu holen und Weihnachten auch wirklich feiern zu können.“

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