SV Darmstadt: Lilien bleiben am Böllenfalltor

Kapazität erhöht sich auf 19.000 Plätze

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Dienstag, 30.01.18 | 11:17
Torsten Frings vor dem Spiel des SV Darmstadt

Kann auch künftig am Bölle coachen: Lilien-Trainer Torsten Frings. ©Imago/Sven Simon

Um auch künftig fit für den Profifußball zu sein, prüfte der SV Darmstadt zuletzt vier Standorte für den Bau eines neuen Stadions. Allerdings kam keiner davon in Frage, weshalb nun das Stadion am Böllenfalltor ausgebaut wird, wie die Darmstädter am heutigen Dienstag bestätigten.

Weiterhin Profifußball am Bölle

Der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch erklärte auf der Homepage des Vereins, dass ein Umbau des bestehenden Stadions in ein reines Fussballstadion nach DFL-Anforderungen möglich sei.

Demnach wird am Böllenfalltor die Gegengerade überdacht, außerdem wird Platz geschaffen für 8.000 Sitzplätze. Die mögliche Gesamt-Zuschauerzahl läge nach dem Umbau bei 19.000. Auf der Haupttribüne kommen Business- und Logenplätze dazu.

Wie geht es jetzt weiter?

Der von der DFL verlangte „Masterplan“ wird derzeit erarbeitet, er muss bis zum 31.Oktober fertig sein. Die Umbauten sollen während der kommenden Saison laufen. Begonnen wird mit einem Anbau an die Böllenfalltorhalle für den Profisport, dann folgen die Arbeiten an der Gegengerade und danach an der Haupttribüne.

„Allen Beteiligten muss klar sein, dass dies nun nach jahrelanger intensiver Analyse diverser Optionen die letzte Möglichkeit ist, die Voraussetzungen für Profifußball in Darmstadt zu schaffen“, so der Präsident von Darmstadt 98 Rüdiger Fritsch.

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