SV Sandhausen: Alles in der eigenen Hand

Kurpfälzer vor entscheidenden Wochen

Dennis Diekmeier

Zwei Vorlagen im zweiten Spiel mit Binde am Arm: Dennis Diekmeier © Imago / Jan Hübner

Nach nur einem Punkt aus den vier Partien vom 21. bis zum 24. Spieltag sah es für den SV Sandhausen im Abstiegskampf nicht gut aus, zumal immer wieder Konkurrenten im Tabellenkeller punkten konnten. Doch binnen zwei Wochen haben die Kurpfälzer nicht nur die rote Laterne abgegeben, sondern sogar den Sprung ans rettende Ufer geschafft, das nach Runde 24 noch fünf Zähler entfernt war.

Enorm wichtig war natürlich der Sieg im Kellerduell beim 1. FC Magdeburg vergangene Woche, dem die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat am gestrigen Samstag ein bemerkenswertes 4:0 gegen den FC St. Pauli folgen ließ. Dank dieses Kantersieges weist Sandhausen nun unter den letzten Sechs der Tabelle sogar die beste Tordifferenz auf, die am Ende das Zünglein an der Waage sein könnte.

Zwei Kellerduelle an den nächsten vier Spieltagen

Auf jeden Fall aber hat der SVS wieder alles in der eigenen Hand, wobei der kürzlich zum Vize-Kapitän beförderte Dennis Diekmeier nach seiner zweiten Partie mit Spielführerbinde davor warnte, sich auf den Erfolgen auszuruhen: „Keiner darf jetzt auch nur ein Prozent nachlassen“, so der gegen St. Pauli mit zwei Assists herausragende Rechtsverteidiger auf der vereinseigenen Webseite.

Keiner darf jetzt auch nur ein Prozent nachlassen. (Dennis Diekmeier)

Für Sandhausen stehen nach der Länderspielpause nun die wohl entscheidenden Wochen der Saison an. Zunächst geht es zum FC Ingolstadt und damit zu einem direkten Konkurrenten, der auf Abstand gehalten werden soll. Danach genießt der SVS gegen den SC Paderborn und das nur noch fünf Punkte entfernte Dynamo Dresden zweimal Heimrecht, ehe beim MSV Duisburg der nächste Abstiegsgipfel wartet.

Setzte der SVS seinen positiven Trend fort, könnte es nach diesen vier Spielen schon stark nach Klassenerhalt aussehen. Umgekehrt wäre die Ausgangsposition sicher nicht die beste, würde sich die Koschinat-Elf wieder eine Schwächephase erlauben.

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