SV Sandhausen: Der Trend bereitet Sorgen

Nur ein Punkt aus den letzten vier Spielen

Kenan Kocak

Nur ein Punkt aus den letzten vier Partien: Kenan Kocak und der SVS © Imago

Nach dem 1:0-Sieg beim 1. FC Kaiserslautern am 23. Spieltag trennten den auf Rang vier stehenden SV Sandhausen nur noch zwei Punkte von Relegationsplatz drei. Träumen schien erlaubt, zumal 35 Punkte und noch elf ausstehende Partien eigentlich keine großen Zweifel am Klassenerhalt zuließen.

Vier Spieltage und nur einen Punkt später stellt sich die Situation aber etwas anders dar. Vom dritten Platz trennen den SVS nun schon acht Zähler, womit sich selbst vorsichtige Gedanken an die Bundesliga erst einmal erübrigt haben.

Stattdessen sind es nur noch sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz am anderen Ende der Tabelle – und sollte Erzgebirge Aue am Montag gegen Greuther Fürth gewinnen, wären es sogar lediglich noch drei Zähler.

Erstmals in dieser Saison mehr als zwei Gegentore

In einer sehr engen Liga und angesichts der in den letzten Wochen gut punktenden Kellerkinder darf die Gefahr, noch abzurutschen, nicht außer Acht gelassen werden, zumal der Trend Sorgen bereitet. Und wie die Vergangenheit lehrt, sind im Fußball negative Dynamiken gerade am Ende einer Saison oft nicht mehr aufzuhalten.

In der Länderspielpause gilt es für Trainer Kenan Kocak und sein Team, nun die Sinne wieder zu schärfen und sich auf die richtungsweisenden Begegnungen beim FC St. Pauli und gegen Greuther Fürth vorzubereiten.

Dass beim gestrigen 2:3 gegen den VfL Bochum erstmals nach der Winterpause mehr als ein Tor erzielt wurde, war zwar ein positiver Aspekt, doch zugleich ließen die Kurpfälzer zum ersten Mal in dieser Saison mehr als zwei Gegentreffer zu. Um nicht noch richtig zittern zu müssen, muss sich die noch immer beste Defensive der Liga wieder stabilisieren bei einer idealerweise gleichbleibenden Torgefahr wie am Samstag.

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