SV Sandhausen: Ein erneuter Fehlstart wäre fatal

Am Ende wartet ein schweres Programm

Uwe Koschinat

Uwe Koschinat stand beim Fehlstart in der vergangenen Saison noch nicht in der Verantwortung. © imago images / Kirchner Media

Mit nur zwei Punkten aus den ersten sechs Spielen ist der SV Sandhausen, der sich in den Jahren zuvor zu Beginn stets etwas mehr Speck für schlechtere Phasen anfressen konnte, in der zurückliegenden Saison in den Startlöchern hängen geblieben. Auch deshalb musste trotz einer guten Rückrunde bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt gezittert werden.

Die Heimspiele gegen den Hamburger SV (0:3), den 1. FC Union Berlin (0:0) und den 1. FC Köln (0:2) bedeuteten freilich gerade im eigenen Stadion auch ein happiges Auftaktprogramm, sodass der Fehlstart sicher auch im Zusammenhang mit der Qualität der Gegner stand. Auswärts bei der SpVgg Greuther Fürth (1:3), beim VfL Bochum (0:1) und beim SV Darmstadt 98 (1:1) waren die Aufgaben auch nicht unbedingt leicht.

Zum Schluss in Stuttgart und beim HSV

Etwas anders sieht der Spielplan der neuen Saison aus. Denn an den ersten sechs Spieltagen geht es mit dem Heimspiel am zweiten Spieltag gegen den 1. FC Nürnberg nur gegen ein vermeintliches Top-Team. Die anderen dicken Brocken in Form von Hannover 96, dem VfB Stuttgart und dem HSV warten dann erst zwischen dem zwölften und 17. Spieltag.

Das wiederum bedeutet für den SVS, dass mit Blick auf das Saisonende im Frühjahr möglichst frühzeitig die nötigen Punkte eingefahren sein sollten. Denn am 32. Spieltag beim VfB Stuttgart und/oder am 34. Spieltag in Hamburg gewinnen zu müssen, würde sicherlich zu einer Herausforderung. Insbesondere dann, wenn die Favoriten der ihnen zugedachten Rolle gerecht werden und noch um den Aufstieg spielen.

Aufgrund des schwierigen Programms am Ende, wäre es bereits ein enormes Handicap, mit einer geringen Ausbeute aus den ersten Spielen bei Holstein Kiel, gegen den VfL Osnabrück, gegen Nürnberg, beim 1. FC Heidenheim und gegen Darmstadt 98 loszulegen.