SV Sandhausen: Erleichterung und Freude nach dem ersten Dreier

Koschinat-Elf belohnt sich für eine starke erste Halbzeit

Philip Türpitz

Erzielte mit seinem ersten Tor für den SVS den Siegtreffer gegen Nürnberg: Philip Türpitz. © imago images /

Der SV Sandhausen hat einen kompletten Fehlstart in die neue Saison auf bemerkenswerte Art und Weise vermieden. Nach dem 1:1 bei Holstein Kiel und den jeweils unglücklichen 0:1-Niederlagen gegen den VfL Osnabrück sowie im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach landete der SVS am Freitagabend einen ebenso wichtigen wie verdienten 3:2-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg.

Gegen den Bundesliga-Absteiger spielte Sandhausen einen furiose erste Halbzeit, in der Mario Engels und Kevin Behrens eine 2:0-Führung herausschossen, ehe Sebastian Kerk kurz vor dem Pausenpfiff noch der Nürnberger Anschluss glückte.

Dennoch herrschte Einigkeit darüber, dass der Auftritt in den ersten 45 Minuten in allen Belangen überzeugend war. „Im Moment kann eine Mannschaft in der 2. Bundesliga nicht besser spielen, wie wir es in der ersten Halbzeit gemacht haben“, äußerte Präsident Jürgen Machmeier auf der vereinseigenen Webseite eine vielfach geäußerte Meinung.

Uwe Koschinat erleichtert

Nach dem Seitenwechsel hatte der SVS dann mehr Probleme mit dem FCN, der auch zum Ausgleich kam. Nichtsdestotrotz blieben die Punkte am Hardtwald, weil der eingewechselte Philip Türpitz kurz vor Schluss mit seinem ersten Tor für Sandhausen für den Sieg sorgte. „Dieses Jahr haben wir die Qualität, um in diesem Spiel nach dem Ausgleich nochmals zurückzukommen. Wahnsinn, mit welcher Moral die Mannschaft heute gekämpft hat“, zeigte sich Machmeier auch von der Reaktion der Mannschaft auf das 2:2, dem überdies ein umstrittener Freistoßpfiff vorausgegangen war, angetan.

Ich bin sehr erleichtert, dass wir am Ende als Sieger vom Platz gehen. (Uwe Koschinat)

Auch Trainer Uwe Koschinat war mit der Vorstellung seiner Schützlinge sehr zufrieden, ließ gleichwohl auch durchblicken, dass einiges auf dem Spiel stand: „Wir haben aber wahnsinnig viel investiert, ich bin sehr erleichtert, dass wir am Ende als Sieger vom Platz gehen.“

Die Erleichterung Koschinats ist sicher auch darauf zurückzuführen, dass der Druck im Falle einer erneuten Pleite schon groß geworden wäre. Und beim 1. FC Heidenheim, gegen Darmstadt 98 sowie beim starken Aufsteiger KSC warten auch in den nächsten Wochen keine ganz einfachen Aufgaben.

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