SV Sandhausen: Ex-Spieler Schauerte unglücklich in Eupen

Rechtsverteidiger außen vor

Julian Schauerte am Ball für KAS Eupen

Muss sich derzeit mit Einsätzen im Pokal begnügen: Julian Schauerte (vorne) ©Imago/Belga

167 Spiele bestritt Julian Schauerte für den SV Sandhausen und spielte sich dabei in den Fokus. Fortuna Düsseldorf schlug 2014 zu und holte den Rechtsverteidiger an den Rhein. Am Aufstieg der Fortuna hatte Schauerte als langjähriges Mitglied der Mannschaft seinen Anteil, dennoch erhielt er keinen neuen Vertrag.

KAS Eupen schlug schließlich zu. Der belgische Erstligist wird seit November vergangenen Jahres vom Ex-Champions-League-Sieger Claude Makélélé betreut und hat ambitionierte Ziele. Schauerte sollte mit seiner Erfahrung helfen, diese zu erreichen.

Keine reelle Chance

In den ersten vier Spielen stand er dazu auch stets von Anfang an auf dem Platz. Nach einer Niederlagenserie musste er seinen Platz allerdings räumen, fand sich zunächst auf der Bank wieder. Zuletzt stand Schauerte meist nicht mal mehr im Kader, lediglich im Pokal gegen den Drittligisten SK Deinze durfte er jüngst wieder ran, dennoch baut Makélélé nicht mehr auf den 30-Jährigen.

Für Schauerte eine unglückliche Situation. Nach Liga-Zwei.de-Informationen will er so schnell wie möglich zurück nach Deutschland. Auf dem Zettel haben den Abwehrmann Zweit- und Drittligisten. Nicht verwunderlich, bedenkt man die Erfahrung von über 270 Partien in Liga drei und zwei, die Schauerte weitergeben könnte.

Allerdings: Der Vertrag des gebürtigen Lennestädter läuft noch bis 2021. Fraglich ist jedoch, ob Eupen dem Defensivmann bei einer Anfrage Steine in den Weg legen würde, wenn der Coach ohnehin nicht mit ihm plant.

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