SV Sandhausen: Hardtwaldstadion wird zur Festung

Seit dem 2. Spieltag keine Heimniederlage

Der SV Sandhausen jubelt

Grund zur Freude: Der SV Sandhausen poliert seine Heimbilanz weiter auf. ©Imago images/Sportfoto Rudel

Exakt 5.025 Zuschauer sahen am ersten Spieltag im Hardtwaldstadion eine 0:1-Niederlage des SV Sandhausen gegen den VfL Osnabrück. „Natürlich schmerzt dieser Heimauftakt extrem“, sagte Trainer Uwe Koschinat damals, möglicherweise auch ein Grund, wieso der SVS seitdem keine weitere Partie vor den eigenen Fans verloren hat.

Nicht nur der Zuschauerschnitt steigerte sich in den letzten Wochen, sondern auch die Ergebnisse. Seit der Niederlage gegen Osnabrück stehen vier Siege und drei Remis zu Buche, am Wochenende gab es einen verdienten 2:1-Heimsieg vor über 13.000 Zuschauern gegen den VfB Stuttgart.

Während Sportdirektor Mikayil Kabaca nach dem Spiel seine Mannschaft für einen aufopferungsvollen Kampf lobte, ging Uwe Koschinat auf der Vereinshomepage etwas tiefer ins Detail: „Wir befinden uns derzeit in einer sehr stabilen und selbstbewussten Phase, natürlich trägt dann eine frühe Führung nochmal zusätzlich. Es war ein großer Sieg heute für uns.“

Gut analysiert

Dass der SV Sandhausen gegen den VfB Stuttgart so gut aus den Startlöchern kam, überraschte, konnte er in den Heimspielen zuvor nie in der ersten Spielviertelstunde treffen. Generell ist allerdings schon eine gewisse Stärke des SVS in der ersten Halbzeit auszumachen: Noch nie lag die Koschinat-Elf auf eigenem Rasen nach den ersten 45 Minuten zurück.

Dass Sandhausen gegen Stuttgart die dritte Halbzeitführung im eigenen Stadion erreichte, hängt auch mit einer guten Gegneranalyse zusammen, denn der VfB wurde bereits in Osnabrück und beim HSV in der ersten Halbzeit überrumpelt und verlor am Ende.

Die drei Punkte gegen Stuttgart spülten Sandhausen auf Rang fünf der Heimtabelle, eine gute Balance aus Offensive und Defensive brachte Behrens und Co. zuletzt Punkte. Besonders einer fühlt sich zuhause wohl: Aziz Bouhaddouz erzielte fünf seiner sechs Saisontore am Hardtwald.

Die Schwierigkeit beim SV Sandhausen wird nun sein, die gute Heim-Form zu konservieren und sie über 500 Kilometer mit nach Dresden zu nehmen, wo das nächste Auswärtsspiel stattfindet. Mit erst einem Sieg aus sieben Partien auf Reisen besteht hinsichtlich der Auswärts-Bilanz noch Nachholbedarf. Vorsicht ist vor dem SVS allerdings auch auf fremden Plätzen geboten: Zuletzt gab es mit zwei Remis in Hannover und Bielefeld Achtungserfolge.

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