SV Sandhausen: Noch fünf weitere Neuzugänge?

Mehrere Spieler können gehen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 16.06.17 | 07:58
Kenan Kocak

Wünscht sich noch weitere Verstärkungen: Kenan Kocak © Imago

Der SV Sandhausen ist mit seiner Kaderplanung für die neue Saison schon recht weit. Mit Mirco Born, Ali Ibrahimaj, Marcel Schuhen, Robert Herrmann, Ken Gipson und Nejmeddin Daghfous stehen bereits sechs Neuzugänge fest, die alle zum Trainingsauftakt am Sonntag erwartet werden, bei denen es allerdings nicht bleiben wird.

Obwohl aktuell 28 Profis auf der Gehaltsliste stehen, erklärte Trainer Kenan Kocak gegenüber der Rhein-Neckar Zeitung, sich noch einen torgefährlichen Angreifer, einen schnellen Innenverteidiger, einen defensiven und einen offensiven Mittelfeldspieler zu wünschen. Zudem soll noch ein Torwart kommen. Und ein Verbleib des bislang von Lechia Gdansk nur ausgeliehenen Daniel Lukasik ist nicht ausgeschlossen, wobei der Pole dann die Vakanz im defensiven Mittelfeld beheben würde.

Gut möglich, dass Kocak bei den geplanten Transfers in erster Linie an gestandene Profis mit einem gewissen Maß an Erfahrung denkt, kommen doch mit Ausnahme von Daghfous alle bisherigen Neuzugänge aus der 3. Liga oder gar der Regionalliga.

Überangebot auf dem Flügel

Holt der SVS tatsächlich noch einige weitere Akteure, wäre es unausweichlich, im Gegenzug auch noch Spieler abzugeben. Laut der „Rhein-Neckar-Zeitung“ spielen Jose Pierre Vunguidica, Erik Zenga und Moritz Kuhn nur noch bedingt eine Rolle in den Planungen der Kurpfälzer.

Und auch Jakob Kosecki, der sein zweifelsfrei vorhandenes Potential viel zu selten abruft, ist ein Wechselkandidat. Nachvollziehbar, besitzt der SVS doch mit den Verpflichtungen von Born, Herrmann, Ibrahimaj und Daghfous insgesamt neun Alternativen für die beiden offensiven Außenbahnen. Und sollten Kuhn, Kosecki und Vunguidica gehen, wäre die Auswahl noch immer stattlich.

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