SV Sandhausen: Offensiv künftig mit vielen Optionen

Enrique Peña Zauner kommt von Borussia Dortmund

Uwe Koschinat

Uwe Koschinat kann zum Trainingsstart sechs neue Offensivspieler begrüßen. © imago images / Kirchner Media

Mit Enrique Peña Zauner, der aus der U19 von Borussia Dortmund kommt und einen Vertrag über drei Jahre unterschrieb, hat der SV Sandhausen am gestrigen Donnerstag seinen bereits achten Neuzugang präsentiert.

Der 19-Jährige, der im offensiven Mittelfeld sowohl zentral als auch auf beiden Flügeln eingesetzt werden kann, trug mit zehn Toren und elf Vorlagen in 25 Einsätzen zum Gewinn der A-Junioren-Meisterschaft des BVB bei. In Sandhausen hofft der gebürtige Offenbacher mit Wurzeln in Venezuela nun im Profibereich Fuß fassen zu können.

Sechs neue Offensivspieler

Zauner ist nach den Angreifern Aziz Bouhaddouz, Mario Engels und Julius Biada sowie Rechtsaußen Robin Scheu und Zehner Philip Türpitz bereits der sechs neue Offensivspieler. Im vorderen Bereich erhält der SVS, der mit Andrew Wooten und wohl auch Fabian Schleusener seine beiden besten Torschützen verliert, somit ein neues Gesicht. Auch, da der Verbleib des vom 1. FC Union Berlin umworbenen Philipp Förster noch nicht sicher scheint.

Die Abgänge von Korbinian Vollmann, Nejmeddin Daghfous, Mohamed Gouaida und Karim Guédé hinterlassen derweil keine allzu großen Lücken, spielte das Quartett doch aus unterschiedlichen Gründen nur eine untergeordnete Rolle.

Viele Spieler sind flexibel einsetzbar

Setzt Trainer Uwe Koschinat wie meist in der abgelaufenen Saison auf ein 4-4-2 oder ein 4-2-3-1 bieten sich im Offensivbereich auch dank der Neuen zahlreiche Varianten. Mit Bouhaddouz, Engels und Kevin Behrens bewerben sich drei zentrale Angreifer um einen oder zwei Plätze. Im Falle einer Doppelspitze sind auch Biada und Türpitz als zweiter Angreifer denkbar.

In einem 4-2-3-1 sind Zauner, Biada und Türpitz neben Förster die Anwärter auf die Zehner-Position, aber jeweils auch auf Außen vorstellbar. Rechts freilich sind mit Scheu und Rurik Gislason schon zwei Spezialisten vorhanden. Links zählt zudem noch Felix Müller zum Kader, dessen Zukunft aber offen ist.

Selbiges gilt für die von Ausleihen zurückkehrenden Mirco Born und Florian Hansch, die den Konkurrenzkampf zusätzlich befeuern könnten. Insbesondere Linksaußen Born aber soll sich in der Vorbereitung präsentieren und könnte eine neue Chance erhalten.

Dass auch Behrens und Engels nicht komplett auf das Sturmzentrum festgelegt sind, sondern in einem 4-2-3-1 auch dahinter und auf Außen agieren können, verfügt Coach Koschinat über eine Reihe von Möglichkeiten, die im Laufe der Vorbereitung sicherlich auf Herz und Nieren getestet werden.

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