SV Sandhausen: Schiele neuer Trainer

Koschinat-Nachfolger vorgestellt

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Donnerstag, 26.11.2020 | 15:49
Michael Schiele an der Seitenlinie.

Bis Ende September in Würzburg, ab sofort in Sandhausen verantwortlich: Michael Schiele. ©imago images/Laci Perenyi

Michael Schiele ist neuer Trainer des SV Sandhausen. Wie die Kurpfälzer am Donnerstag mitteilten, leitete der 42-Jährige bereits am am Nachmittag sein erstes Training. Über die Länge des Vertrages machte der SVS keine Angaben.

Sandhausen hat somit zwei Tage nach der Freistellung von Uwe Koschinat einen Nachfolger gefunden. Am Hardtwald ist Schiele unterdessen kein Unbekannter: In der Spielzeit 2002/03 lief der heute 42-Jährige noch als Aktiver selbst am Hardtwald auf.

Einige Baustellen warten

Mit den Würzburger Kickers war Schiele erst im Sommer in die 2. Bundesliga aufgestiegen, nach zwei Niederlagen zum Auftakt musste er seinen Posten dort allerdings räumen. Sein Debüt als SVS-Trainer wird er am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue geben, eine Woche später geht es dann direkt mit seinem neuen Klub auswärts nach Würzburg.

Die Probleme, die der gebürtige Schwabe am Hardtwald in den Griff kriegen muss, sind vielfältig. Mit erst acht Toren stellt Sandhausen gemeinsam mit zwei weiteren Klubs die schwächste Offensive der Liga, auch die Defensive des Klubs erwies sich im bisherigen Saisonverlauf nicht gerade als sattelfest.

Dies gepaart mit spielerisch durchwachsenen Auftritten führte dazu, dass der ambitionierte Klub – der eigentlich die obere Tabellenregion in Angriff nehmen wollte – doch wieder nach unten schauen muss: Schiele übernimmt Sandhausen nur dank der besseren Tordifferenz auf einem Nichtabstiegsplatz. Um den SV wieder in ruhigere Gewässer zu führen, werden ihm wie seinem Vorgänger die beiden Co-Trainer Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits zur Seite stehen.