SV Sandhausen: Sieg in Magdeburg als Mutmacher

Auch die letzten beiden Kellerduelle auswärts

Jesper Verlaat jubelt mit Dennis Diekmeier

Schreit seine Freude heraus: Jesper Verlaat (l.). ©Imago/Jan Huebner

Am Ende einer vergleichsweise unruhigen Woche mit dem Rücktritt von Geschäftsführer Otmar Schork hat der SV Sandhausen im Abstiegskampf ein Lebenszeichen ausgesandt. Nach zuvor nur einem Punkt aus vier Spielen und dem Sturz auf den letzten Tabellenplatz gewannen die Kurpfälzer das Kellerduell beim 1. FC Magdeburg mit 1:0 und liegen nun nur noch zwei Punkte hinter dem rettenden Ufer und lediglich einen Zähler hinter dem Relegationsplatz.

Galligkeit und Gier – das war heute der SV Sandhausen, wie wir ihn erwarten. (Jürgen Machmeier)

Während Trainer Uwe Koschinat nicht ganz zu Unrecht von einem glücklichen Sieg auf schwer bespielbarem Boden sprach, zeigte sich Präsident Jürgen Machmeier auf der Vereinshomepage erfreut und optimistisch zugleich: „Galligkeit und Gier – das war heute der SV Sandhausen, wie wir ihn in der aktuellen Lage erwarten. Die Jungs müssen jetzt weiter nach vorne denken. Die Art und Weise, wie wir heute die drei Punkte erkämpft haben, stimmen mich zuversichtlich für die Zukunft.“

Auswärtsbilanz weiter ausbaufähig

Auf jeden Fall war der Sieg in Magdeburg ein Big-Point, ohne den die Ausgangslage weitaus schlechter wäre. Nach wie vor aber befindet sich der SVS in der Rolle des Jägers und muss zwingend nachlegen. Am besten schon am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen den FC St. Pauli, der nach der herben Derbyschlappe sicher mit angeknackstem Selbstvertrauen anreisen wird.

Danach geht die Reise zum FC Ingolstadt und damit zum nächsten Kellerduell. Dass in Magdeburg dreifach gepunktet werden konnte, macht mit Blick auf den Auftritt in der Audi-Stadt Mut. Und auch das letzte direkte Duell unter den letzten Vier der Tabelle bestreitet Sandhausen am 30. Spieltag auswärts – beim MSV Duisburg.

Der Erfolg in Magdeburg, der erst zweite Auswärtssieg der Saison nach zuvor drei Unentschieden und acht Niederlagen in der Fremde könnte somit auch für die Psyche der Koschinat-Elf noch eine wichtige Rolle spielen.

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