SV Sandhausen: Was machen die Leihspieler?

Zwei Akteure bis Saisonende in der 3. Liga

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 27.03.20 | 10:55
Florian Hansch

Bislang mit 14 Drittliga-Einsätzen für den Halleschen FC: Florian Hansch (l.). © imago images / Viadata

Als Tabellendreizehnter mit vier Punkten Vorsprung auf Platz 16 steht der SV Sandhausen zwar ordentlich da, doch lässt es die Ausgangslage weder in sportlicher noch in finanzieller Hinsicht zu, dass während der aktuellen Corona-Zwangspause bereits konkret für die neue Saison geplant werden kann. Sicher ist aber, dass dann zwei Akteure wieder und jeweils noch bis 2021 am Hardtwald unter Vertrag stehen, die aktuell auf Leihbasis in der 3. Liga unterwegs sind.

Erst Ende August entschied sich Alexander Rossipal für einen temporären Wechsel zu Preußen Münster. Der im Sommer 2018 von der TSG 1899 Hoffenheim II gekommene Linksverteidiger brachte es in seinem ersten Jahr für den SVS, zum Teil auch verletzungsbedingt, nur auf zwei Zweitliga-Einsätze und erhoffte sich in Münster mehr Spielpraxis. Diese Hoffnung hat sich durchaus erfüllt.

Im Herbst von einem Muskelfaserriss zurückgeworfen, stehen für Rossipal im Trikot des Tabellenachtzehnten 13 Drittliga-Partien in der Bilanz, bei denen der 23-Jährige immer in der Startelf stand. Bevor der Spielbetrieb zum Erliegen gekommen ist, lief Rossipal sechsmal in Folge von Anfang an auf und schien dabei als offensiver Außenverteidiger in einem 3-5-2 die passende Rolle gefunden zu haben. Zuvor wurde der gebürtige Stuttgarter auch als Linksverteidiger in einer Viererkette sowie als Innenverteidiger eingesetzt.

Hansch noch ohne Torbeteiligung

Bereits frühzeitig war derweil klar, dass Florian Hansch nicht zum Sandhäuser Zweitliga-Kader für die Saison 2019/20 gehören würde. Der im Sommer 2018 vom Chemnitzer FC gekommene Offensivspieler, der sich auf dem rechten Flügel am wohlsten fühlt, wurde bereits im Januar 2019 an den SV Wehen Wiesbaden in die 3. Liga verliehen und zog nach dem Aufstieg mit dem SVWW ligaintern zum Halleschen FC weiter.

14 Mal lief Hansch in der 3. Liga für den HFC auf, stand aber nur siebenmal in der ersten Elf und blieb bislang ohne Torbeteiligung. Seinen Platz hat Hansch in Halle noch nicht recht gefunden und wurde Ende Februar vom neuen Trainer Ismail Atalan sogar als Rechtsverteidiger ausprobiert – beim 0:1 in Großaspach aber nicht mit durchschlagendem Erfolg. Eine Woche später durfte Hansch dann im bis dato letzten Pflichtspiel gegen den Ingolstadt als Rechtsaußen erneut von Beginn an ran, stand indes schon nicht mehr auf dem Platz, als der für ihn eingewechselte Marcel Hilßner den späten 1:1-Ausgleich markierte.

Nach zuvor nur drei Einwechslungen nach der Winterpause scheint es ungeachtet dessen aber so, als hätte Hansch nach dem Trainerwechsel bessere Karten als unter Atalan-Vorgänger Torsten Ziegner. Dennoch bleibt abzuwarten, welche Rolle Hansch nach dem dramatischen Absturz des HFC aus dem Aufstiegsrennen in den Abstiegskampf noch spielen wird.

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