Thomas Konrad zurück nach Deutschland?

Verteidiger bei mehreren Klubs auf dem Zettel

Thomas Konrad vom FC Vaduz gegen Seydou Doumbia vom FC Basel.

Thomas Konrad (r.) hat schon einige Auslandserfahrung gesammelt. ©Imago/Geisser

Der FC Vaduz ist schon länger als eine interessante Option für Fußball-Profis im benachbarten Ausland bekannt. Jüngst kehrte HSV-Ersatzkeeper Andreas Hirzel zum letztjährigen Tabellenvierten der Schweizer Challenge League zurück, in der Vorsaison verlieh z.B. der SC Freiburg Caleb Stanko zur Weiterentwicklung dorthin.

Kein Wunder, dass auch umgekehrt Vereine aus Deutschland auf Spieler der Liechtensteiner aufmerksam werden. So soll nach Informationen aus dem Vereins-Umfeld Thomas Konrad für einige deutsche Zweit- und Drittligisten eine mögliche Verstärkung sein.

Internationale Erfahrung

Der 28-Jährige ist in Deutschland kein Unbekannter. Für den Karlsruher SC kam er als junger Spieler zu einer Handvoll Einsätzen in der 2. Bundesliga bevor es ihn nach zwei Jahren bei Eintracht Trier ins Ausland zog.

Beim schottischen Erstligisten Dundee FC war der kompromisslose Innenverteidiger zwei Jahre Stammkraft, bestritt 69 Pflichtspiele. Im Anschluss setzte er sich auch in der Schweizer Super League beim FC Vaduz ansatzlos durch, wenn auch der Abstieg in die Challenge League nicht verhindert werden konnte. Dafür sammelte er als Pokalsieger erste internationale Einsätze in der Europa-League-Qualifikation.

Flexibilität als Stärke

Mit drei Jahren Erstliga-Erfahrung im Ausland ist der Defensivmann für etliche Klubs der 2. und 3. Liga eine Option. Hinzu kommt, dass er sowohl das Spiel in der Dreier- als auch Viererkette gewohnt ist und aufgrund seines Spielverständnisses ebenso vor der Abwehr agieren kann. Neben dieser Vielseitigkeit ließ er mit vier Toren in der abgelaufenen Saison seine Torgefahr aufblitzen.

Noch kein Mitglied bei Interwetten? Jetzt anmelden & bis zu 150€ WM-Bonus sichern!