Tschauner vs Fejzic – der Torhüter-Vergleich

Die Torhüter vor dem direkten Duell

Autor: Christian Slotta Veröffentlicht: Dienstag, 16.10.18 | 09:23

Torhütervergleich zwischen Tschauner & Fejzic

Sowohl für Hannover 96 als auch für Eintracht Braunschweig bietet ein Erfolg im anstehenden Derby die Möglichkeit, mit zusätzlichem Schwung in restliche Spielzeit zu starten (hier geht’s zur Aufstiegsprognose). Wichtige Rollen dürften dabei die beiden Schlussmännern, Philipp Tschauner und Jasmin Fejzic, bekleiden.

Sichere Rückhalte

Während Tschauner auf Seiten der „Roten“ bislang zwei Partien verpasste, stand der Braunschweiger Fejzic an allen bisherigen Spieltagen zwischen den Pfosten. In der Folge kommt der 30-Jährige auf die vollen 2520 Spielminuten, die in der laufenden Spielzeit gesammelt werden konnten.

Tschauner kann trotz der geringeren Einsatzzeit jedoch bessere Werte in den Bereichen Gegentore und Zu-Null-Spiele aufweisen. Zwar hat Hannover insgesamt bereits 29 gegnerische Treffer kassiert, lediglich 26 davon gingen jedoch auf die Kappe von Tschauner. Fejzic liegt mit bislang 27 Bällen, die er aus seinem Netz fischen musste, nur minimal dahinter.

Deutlicher gestaltet sich der Unterschied jedoch bei den Zu-Null-Spielen. Während der Braunschweiger erst neun Spiele ohne gegnerischen Treffer beenden konnte, gelang dies dem 31-jährigen Tschauner schon in 12 Partien. Damit bildet er zusammen mit Julian Pollersbeck aus Kaiserslautern und Kevin Müller (Heidenheim) den Top-Wert der Liga. Pollersbeck benötigte jedoch eine Partie weniger, um auf diesen Wert zu kommen.

Alle 90 Spielminuten muss Hannover mit Tschauner im Tor einen Gegentreffer hinnehmen. Bei dem BTSV sieht es dies bezüglich etwas besser aus, Fejzic muss im Schnitt alle 93,3 Minuten hinter sich greifen. Auch hinsichtlich der bislang gehaltenen Strafstöße hat Fejzic die Nase leicht vorn. Der Braunschweiger konnte immerhin einen von drei Versuchen parieren, Tschauner hingegen konnte sich bislang noch nicht auszeichnen.

Formstark ins Derby

Passend zum anstehenden Derby stehen beide Abwehrreihen momentan sehr sicher. Während Braunschweig zuletzt in drei Spielen ohne gegnerischen Treffer blieb, war dies bei den 96ern sogar in den jüngsten fünf Partien der Fall.

Insgesamt konnte Hannover von den 12 Spielen, in denen die Null gehalten wurde, neun gewinnen und die übrigen drei mit einem Remis beenden. Hieraus ergibt sich ein Punkteschnitt von 2,5. Bei Braunschweig waren es zwar nur neun Spiele, in denen Fejzic eine weiße Weste wahren konnte, dennoch konnten dabei durchschnittlich 2,55 Zähler pro Partie eingefahren werden. Sieben Siege und zwei Unentschieden dienen hierbei als Grundlage.

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