TSV 1860 München: 2,5 Millionen Euro für Ribamar?

Gerüchte um Stefan Aigner

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 13.07.16 | 08:33
Stefan Aigner

Beim TSV 1860 München immer ein Thema: Stefan Aigner ©Imago

Wochenlang hat sich beim TSV 1860 München in Sachen Neuzugänge wenig getan, doch je näher der Saisonstart rückt, umso mehr Bewegung kommt nun offenbar in den Kader von Trainer Kosta Runjaic.

Nachdem am Sonntag die Verpflichtung des montenegrinischen Außenverteidigers Filip Stojkovic vom FK Cukaricki vermeldet werden konnte und auch der noch nicht offiziell unter Vertrag genommene Brasilianer Victor Andrade (Benfica Lissabon) seit einigen Tagen mittrainiert, befindet sich offenbar die nächste Verstärkung im Anflug.

Wie aus Brasilien verlautet, soll der Wechsel des 19 Jahre alten Brasilianers Ribamar von Botafogo Rio de Janeiro an die Grünwalder Straße bereits so gut wie perfekt sein. Wie „dieblaue24“ unter Hinweis auf die brasilianischen Quellen berichtet, soll das Sturmtalent schon auf dem Weg nach München sein und 2,5 Millionen Euro Ablöse kosten. Zudem soll Botafogo bei einem Weiterverkauf Ribamars fünf Prozent der Ablöse erhalten. Geht der brasilianische U20-Nationalspieler innerhalb der nächsten sechs Monate wieder, sollen sogar 30 Prozent der Ablöse an Botafogo weitergereicht werden müssen.

Aigner-Rückkehr aktuell wenig wahrscheinlich

Unterdessen berichtet „Bild“ davon, dass sich Löwen-Präsident Peter Cassalette eine Rückkehr von Stefan Aigner wünscht, die allerdings schwer zu realisieren sein dürfte. Zwar ist es alles andere als ein Geheimnis, dass der 28 Jahre alte Offensivspieler am TSV 1860 hängt, doch ein Vertrag bis 2018 und eine sicherlich nicht geringe Ablöseforderung von Eintracht Frankfurt lassen einen Wechsel Aigners zurück zu den Löwen derzeit wenig wahrscheinlich erscheinen.

Nachvollziehbar sind die Gedankengänge freilich schon, fehlt es den Löwen doch aktuell an Identifikationsfiguren. Mit Christopher Schindler, Gary Kagelmacher, Guillermo Vallori und Dominik Stahl haben vier bei den Fans beliebte Spieler, die nicht zuletzt wegen ihrer Einsatzbereitschaft angesehen waren, den Verein verlassen. Nachfolger in dieser Hinsicht müssen sich erst noch herauskristallisieren.