TSV 1860 München: Planungen ohne Bobby Wood, Ilie Sanchez und Rodri

Wenn der TSV 1860 München am Montag ins Trainingslager nach Bad Häring aufbricht, werden drei Spieler im Reisekader fehlen, denen zwar individuell durchaus großes Potential bescheinigt wird, die aber in der Vergangenheit ihre Klasse im Löwen-Trikot viel zu selten zeigen konnten und zudem auch charakterlich nicht den Vorstellungen von Trainer Torsten Fröhling entsprechen.

[ad]Als Fußballer hätte Fröhling den von seinem Vorgänger Markus von Ahlen im Herbst 2014 aus disziplinarischen Gründen ausgebooteten Bobby Wood sicherlich gerne dabei, doch der zuletzt an Erzgebirge Aue verliehene US-Nationalspieler betonte in den vergangenen Wochen stets, nicht mehr für Sechzig spielen zu wollen und verhält sich offenkundig auch dementsprechend. So berichtet „dieblaue24“ von Wortgefechten und Rangeleien zwischem dem am Dienstag ins Training eingestiegenen Wood auf der einen sowie Vitus Eicher und Korbinian Vollmann auf der anderen Seite.

Dass Wood am gestrigen Donnerstag wegen einer Knie-Prellung im Training fehlte, passt ins Bild. Letztlich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich das Löwen-Eigengewächs verabschiedet. Interessenten gibt es jedenfalls einige, selbst wenn Union Berlin doch nicht dazu gehören sollte. Neben einigen Vereinen aus Deutschland soll nun auch Leeds United seine Fühler nach Wood ausgestreckt haben.

Spanisches Trio vor dem Aus

Beschlossene Sache ist laut „Bild“, dass Wood nicht mit ins Trainingslager reist. Ebenso wenig wie die Spanier Ilie Sanchez und Rodri, deren Bemühungen um eine Integration zu wünschen übrig lassen. Rodri ist zudem körperlich in schlechtem Zustand, wie verschiedene Leistungstests zeigten.

Neben Sanchez und Rodri spielt vermutlich auch der Dauerverletzte Edu Bedia keine große Rolle mehr in den Planungen. Angesprochen auf das letztlich auf sein Betreiben hin verpflichtete Trio aus Spanien ließ Sportchef Gerhard Poschner zumindest durchklingen, eine Trennung zu favorisieren: „Man muss sehen, inwieweit eine weitere Zusammenarbeit für alle Beteiligten fruchtbar wäre, denn die Spieler sind auch nur Menschen. Die Saison hat Spuren hinterlassen, deshalb ist alles offen. Aber es macht nur Sinn, wenn auch alle wollen.“

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