Union Berlin: Friedrich ist der letzte Dauerbrenner

Feste Größe in der Innenverteidigung

Marvin Friedrich (l.) gegen Alex Meier.

Unter Urs Fischer bei Union Berlin gesetzt: Marvin Friedrich (l.). ©Imago/Contrast

Ingolstadt mit 2:0 geschlagen und den Relegationsplatz gefestigt, Union Berlin erwischte einen perfekten Start ins vergangene Wochenende. Dazu spielten die Köpenicker zum elften Mal zu Null – Nur der HSV wahrte noch ein Mal häufiger eine weiße Weste.

Wie gewohnt mittendrin: Marvin Friedrich. Der Innenverteidiger stand wie immer in dieser Spielzeit von An- bis Abpfiff auf dem Platz, ist neben Torhüter Rafal Gikiewicz der einzige Unioner, der bislang keine einzige Minute verpasste.

In dieser Saison gelang das neben dem Union-Duo sechs weiteren Spielern, und abgesehen von Friedrich nur einem weiteren Feldspieler: Regensburgs Asger Sörensen. Das wird sich aber am kommenden Wochenende ändern.

Überholt er Ronny Nikol?

Denn während Sörensen auf Grund einer Gelbsperre im Heimspiel gegen Fürth zuschauen muss, steht Friedrich erst bei zwei gelben Karten. Sollte im Training nichts Unvorhergesehenes passieren, darf der 23-Jährige auch im Auswärtsspiel am Freitag in Heidenheim wieder in der Startformation erwartet werden.

Sollte er auch an den verbleibenden neun Spieltagen immer über die volle Distanz auf dem Platz stehen, wäre er der erste Unioner, dem das in der 2. Bundesliga gelingt. Der klubinterne Dauerbrenner ist bislang Ronny Nikol. Der Linksverteidiger verpasste in der Saison 2001/02 lediglich zwei Minuten.

Eine makellose Statistik im Hinblick auf alle Pflichtspiele einer Saison kann Friedrich übrigens nicht mehr erreichen. Seit er in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen Borussia Dortmund in der 118. Minute die gelb-rote Karte sah, fehlen ihm nämlich genau zwei Minuten.

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