Urs Fischer noch nicht ganz zufrieden

Union-Coach sieht Raum für Verbesserungen

Urs Fischer

Als Union-Coach noch immer ungeschlagen: Urs Fischer © Imago / Eibner

Dank des späten Ausgleichstores durch Torhüter Rafael Gikiewicz hat der 1. FC Union Berlin nicht nur gegen den 1. FC Heidenheim (1:1) doch noch einen Punkt geholt, sondern auch im saisonübergreifend elften Zweitliga-Spiel in Folge nicht verloren. Damit haben die Eisernen einen Rekord aus der Saison 2001/02 eingestellt, was die positive Entwicklung an der Alten Försterei nur unterstreicht.

Sicherlich großen Anteil daran hat der im Sommer gekommene Trainer Urs Fischer, der nun die zweite Länderspielpause nutzte, um gegenüber Bild ein zumindest kleines, aber überwiegend positives Zwischenfazit zu ziehen: „Wir stehen solide da. Das musst du erst einmal hinkriegen. Es gab einen Umbruch, der Zeit braucht. Eigentlich hast du als Trainer die Zeit nicht, deswegen bin ich glücklich, dass es so gelaufen ist.“

Offensiv ist noch Steigerungspotential vorhanden

Auffällig ist direkt, dass der 1. FC Union mit erst sieben Gegentoren die beste Defensive der Liga stellt und zugleich auch das beste Heimteam der Liga ist. Während sich die Top-Favoriten aus Köln und Hamburg im eigenen Stadion schon jeweils zwei Niederlagen erlaubt haben, stehen die Köpenicker nach fünf Partien vor heimischem Publikum bei drei Siegen und zwei Unentschieden.

Es gibt noch Dinge, die du verbessern kannst. (Urs Fischer)

Ganz zufrieden ist Fischer gleichwohl noch nicht. „Es gibt noch Dinge, die du verbessern kannst“, betonte der 52-Jährige gegenüber dem Berliner Kurier und bezog sich in diesem Zusammenhang explizit auf die bisher noch nicht optimale Chancenverwertung: „Wir müssen dranbleiben und üben, um bei den Spielern ein Selbstverständnis zu erzeugen. Sie müssen wissen, was zu tun ist, wenn sie in diese Situationen kommen.“

Dass mit Sebastian Polter, Suleiman Abdullahi und Joshua Mees gleich drei Offensivspieler die Länderspielpause nutzen können, um nach Verletzungen entstandene Defizite weiter aufzuarbeiten, nährt freilich die Hoffnung auf künftig noch mehr Union-Tore. Und schlecht ist die bisherige Bilanz mit 14 Treffern ohnehin auch nicht, waren doch nur fünf andere Klubs erfolgreicher.

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