VfB Stuttgart: Auch Anthony Musaba im Blick

Mehrere Kandidaten für die offensiven Außenbahnen

Anthony Musaba von Nijmegen

Anthony Musaba ist nicht nur beim VfB auf dem Zettel. Imago images/Pro Shots

Auch eine Woche nach der Trennung von Tim Walter hat der VfB Stuttgart noch keinen neuen Cheftrainer gefunden. Aktuell machen zwar einige Spekulationen die Runde, doch die ganz heiße Spur gibt es im Moment zumindest für die Öffentlichkeit nicht. Ungeachtet dessen haben die Verantwortlichen um Sportvorstand Thomas Hitzlsperger und Sportdirektor Sven Mislintat neben dem Trainer- auch den winterlichen Spielermarkt im Blick.

Während der bevorstehende Abgang von Santiago Ascacibar eine zweistellige Millionenablöse in die Kassen spülen dürfte und der Abschied von Emiliano Insua zumindest für eine Entlastung des Gehaltsetats sorgt, läuft im Hintergrund die Suche nach möglichen Verstärkungen mit einem Fokus auf die offensiven Außenbahnen.

Dafür stehen offenbar mehrere Kandidaten auf der Liste. Neben Darko Churlinov, mit dem sich der VfB bereits einig sein soll, den der 1. FC Köln aber noch zu einer Verlängerung über 2020 hinaus bewegen möchte, sowie den schon seit längerem gehandelten Andre Green (Preston North End) und Anastasios Chatzigiovanis (Panathinaikos Athen) nennt der „Kicker“ (Ausgabe 2/2020, 30.12.2019) mit Anthony Musaba vom NEC Nijmegen eine weitere Option.

Musaba in Nijmegen zum Leistungsträger avanciert

Der 19-jährige Musaba hat in der laufenden Saison beim niederländischen Zweitligisten NEC Nijmegen den Durchbruch geschafft und in 19 Ligaspielen fünf Treffer sowie drei Assists verbucht. Aufgrund eines bis 2021 laufenden Vertrages, den Nijmegen per Option um ein weiteres Jahr verlängern kann, dürfte eine Verpflichtung Musabas aber nicht ganz günstig werden.

Da sich der Niederländer als Rechtsaußen am wohlsten fühlt, wohingegen Churlinov und Green lieber links agieren, wo auch Chatzigiovannis spielen kann, ist sogar die Verpflichtung von zwei Flügelspielern nicht ausgeschlossen. Die bereits im Kader vorhandenen Offensivtalente Tanguy Coulibaly, Mateo Klimowicz und Roberto Massimo, die auf mehr Einsatzzeiten hoffen, würden sich in diesem Fall aber vermutlich ihre Gedanken machen.

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