VfB Stuttgart: Carlos Mane bei Nicht-Aufstieg wohl weg

Sporting Lissabon mit Rückholoption

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 15.01.21 | 12:53
Carlos Mane

Carlos Mane bejubelt seinen Traumeinstand mit Benjamin Pavard © Imago

Beim 4:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth feierte Carlos Mane nicht nur ein überragendes Debüt im Trikot des VfB Stuttgart, sondern schaffte auch gleich einen Eintrag in die Geschichtsbücher der 2. Bundesliga. Denn mit seinen zwei Toren in den ersten vier Minuten ist der Portugiese nun der Spieler, der bei seinem Einstand den schnellsten Doppelpack hingelegt hat.

Auch abgesehen von den beiden Toren lieferte Mane eine gute Vorstellung ab und deutete mehrfach an, mit seiner Schnelligkeit und seiner Technik eine absolute Bereicherung sein zu können. Dass auch der nicht zuletzt wegen der Unzufriedenheit über die Verpflichtungen von Mane, Benjamin Pavard und Takuma Asano zurückgetretene Jos Luhukay, der in dem Trio keine Soforthilfe sah, gleich beim Debüt des 22-Jährigen widerlegt wurde, war ein vor allem auch für Sportvorstand Jan Schindelmeiser angenehmer Nebeneffekt.

15 Millionen Euro Ablöse festgeschrieben

Anders als Luhukay sahen viele Experten schon alleine die Verpflichtung des auch von anderen Vereinen wie dem RSC Anderlecht umworbenen Mane von Sporting Lissabon als Transfererfolg Schindelmeisers, der allerdings nur deshalb möglich war, weil der VfB gewisse Bedingungen akzeptierte. So ist zum einen die festgeschriebene Ablöse von 15 Millionen Euro, die nach der für zwei Jahre angelegten Ausleihe stattlich, und zum anderen wird es eine zweite Saison Manes in Stuttgart nur dann geben, wenn der VfB den Aufstieg in die Bundesliga schafft.

Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, kann Sporting Mane im nächsten Sommer zurückholen, sollte der VfB nicht aufsteigen. Und der portugiesische Champions-League-Teilnehmer würde mit Blick auf eine optimale Entwicklung des Offensivspielers bzw. eine möglichst hohe Ablöse von dieser Option vermutlich auch Gebrauch machen.