VfB Stuttgart: Fragezeichen um Alexandru Maxim

Alle Beteiligten schließen Wechsel aus

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 15.01.21 | 12:53
Alexandru Maxim

Derzeit beim VfB nicht wirklich gefragt: Alexandru Maxim © Imago

Als Alexandru Maxim im Auftaktspiel der 2. Bundesliga nach seiner Einwechslung beim Stande von 0:1 gegen den FC St. Pauli den Ausgleich erzielte und dann auch am Siegtor durch Christian Gentner beteiligt war, schien sich die Situation für den rumänischen Spielmacher beim VfB Stuttgart schnell zum Guten zu wenden.

Zwar liebäugelte Maxim anschließend mehr oder weniger offen mit einem Wechsel, aber dass die VfB-Verantwortlichen in dieser Verfassung nicht auf den kleinen Techniker verzichten würden, war klar.

Doch Maxim enttäuschte anschließend bei seinem ersten Saisoneinsatz in der Startelf wie die gesamte Mannschaft bei der 0:1-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf und nun am Samstag im DFB-Pokal beim FC Homburg (3:0) saß der Standardspezialist 78 Minuten lang wieder nur auf der Bank, ehe er in der Schlussphase einer schon entschiedenen Partie noch mitmischen durfte.

Rätsel über die Gründe für Maxims Nichtberücksichtigung

Trainer Jos Luhukay, der den anstelle von Maxim aufgebotenen Youngster Berkay Özcan explizit lobte, wollte sich zu der Nichtberücksichtigung des 26-Jährigen in der Stuttgarter Zeitung nicht weiter äußern: „Ich muss ihnen nicht erklären, warum Alexandru Maxim nicht von Anfang an gespielt hat. Er weiß es.“

Die Öffentlichkeit freilich rätselt über Luhukays Gründe. Spekuliert wird etwa über schwache Trainingsleistungen, aber es scheint auch möglich, dass der nicht unbedingt als defensivstark geltende Maxim nicht ins Konzept des niederländischen Fußball-Lehrers passt.

„ Wir denken nicht eine Sekunde darüber nach, ihn gehen zu lassen. ”
Jan Schindelmeiser

Unabhängig davon ist ein Abschied Maxims noch in dieser Transferperiode unwahrscheinlich. Während Maxim selbst unter Verweis auf seinen Vertrag einen Wechsel bis Transferschluss am 31. August ausschließt, gab es in dieser Hinsicht auch von Vorstand Sport Jan Schindelmeiser in Bild eine klare Ansage: „Wir denken nicht eine Sekunde darüber nach, ihn gehen zu lassen.“