VfB Stuttgart: Geht auch Borna Sosa noch?

AS Rom soll am Linksverteidiger interessiert sein

Borna Sosa

Borna Sosa weckt offenbar in Italien Begehrlichkeiten. © imago images / Karina Hessland

Mit zwei Torvorlagen an den ersten drei Spieltagen hat die Saison für Borna Sosa vielversprechend begonnen. Ein Jahr nach seiner Verpflichtung von Dinamo Zagreb und nur zwölf Bundesliga-Einsätzen in der ersten Saison im Schwabenland sah es so aus, als würde der kroatische Linksverteidiger den Durchbruch schaffen.

Dann aber bedeutete eine gelb-rote Karte samt Sperre am fünften Spieltag einen ersten Rückschlag, der nicht der letzte bleiben sollte. Es folgte eine krankheitsbedingte Zwangspause und als Sosa am neunten Spieltag gegen Wehen Wiesbaden (1:2) wieder von Beginn an dabei war, hatte der 21-Jährige seinen Anteil an der ersten Saisonniederlage. Zugleich erlitt der 15-fache U21-Nationalspieler Kroatiens in dieser Partie eine schwere Kopfverletzung, die die nächste ungeplante Auszeit zur Folge hatte.

Erst am 15. Spieltag meldete sich Sosa mit einem Kurzeinsatz wieder zurück und durfte danach gegen den 1. FC Nürnberg (3:1) und bei Darmstadt 98 (1:1) noch zweimal von Anfang an ran. In Darmstadt allerdings lief der 1,86 Meter große Linksfuß in offensiverer Rolle auf und zeichnete beim 1:1 prompt für den VfB-Treffer verantwortlich. Dennoch blieb Sosa zum Jahresabschluss bei Hannover 96 (2:2) über die gesamte Spielzeit nur die Bank.

Castro als neuer Konkurrent

Dass mit Emiliano Insua (LA Galaxy) ein Linksverteidiger den Verein verlassen hat, bedeutet nun im neuen Jahr nicht automatisch freie Fahrt für Sosa. Vielmehr hat sich während dessen Abwesenheit Allrounder Gonzalo Castro mit guten Auftritten auf der linken Abwehrseite für weitere Einsätze empfohlen. Und den vom 1. FC Köln verpflichteten Darko Churlinov, eigentlich ein gelernter Offensivmann, bezeichnete Sportdirektor Sven Mislintat explizit auch als Alternative für die defensiven Außenbahnen.

Ob der VfB Stuttgart angesichts dieser Alternativen sogar dazu bereit wäre, Sosa noch im Winter abzugeben, ist fraglich. Das Thema könnte sich in den nächsten Tagen indes durchaus stellen, soll sich laut dem italienischen Transferexperten Gianluca di Marzio doch der AS Rom mit Sosa beschäftigen. Weil Leonardo Spinazzola vor einem Wechsel zu Inter Mailand steht, hält die Roma Ausschau nach einem neuen Backup für den gesetzten, mit 34 Jahren aber nicht mehr ganz jungen Aleksandar Kolarov.

Die Roma soll demnach bereits ein Angebot für Sosa vorbereiten, für den der VfB vor eineinhalb Jahren rund sechs Millionen Euro nach Zagreb überwiesen hat. Bei weniger als dieser Summe dürften die Schwaben nun kaum gesprächsbereit sein.

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